Tee-Fakten – Cupper Teas / Natürlich, Fair & Lecker Thu, 03 Jul 2025 11:41:50 +0000 de hourly 1 /wp-content/uploads/2025/06/Cupper_Favicon-150x150.png Tee-Fakten – Cupper Teas / 32 32 Gesunder Tee – wie bestimmte Teesorten den Körper unterstützen können /gesunder-tee-wie-bestimmte-teesorten-den-koerper-unterstuetzen-koennen/ Wed, 02 Jul 2025 10:04:04 +0000 https://p694050.mittwaldserver.info/?p=841 Tee trinken ist gesund! Das ist doch mal ein Statement – und es enthält einige Wahrheiten! Viele Tees haben eine erholsame oder gesundheitsfördernde Wirkung, die aus ihren Inhaltsstoffen entspringen. Sie enthalten Stoffe, wie Flavonoide oder ätherische Öle, die den Körper bei Beschwerden beruhigen und eine positive Wirkung haben können. Eine Wunderwaffe gegen Bauchschmerzen oder ein täglicher Morgentee für die Gesundheit, Tee hat einiges zu bieten. Es gibt aber bestimmte Teesorten, die gesünder sind als andere, welche das sind und warum das so ist erfährst du hier.

Tee als traditionelles Gesundheitsmittel

Seinen Ursprung besitzt der Tee im weit entfernten China, dort wurde er schon vor 5000 Jahren entdeckt und getrunken. Damals wurde der Tee von buddhistischen Mönchen als Gesundheitselixier getrunken, die Mönche schwuren auf seine Wirkung, er half ihnen bei der Meditation und versprach ihnen ein langes Leben. Somit war der Tee damals schon als Heilgetränk im Einsatz. Dies führte sich dann fort, als der Tee zur Inselnation Japan kam und hier auch in Teetraditionen untergebracht wurde. Als sich der Tee immer weiter in der Welt verbreitete, nutzte man auch andere regionale Heilkräuter und Früchte für heiße Aufgüsse. Auf der ganzen Erdkugel wurde Tee als Heilmittel genutzt. Oft wurden bestimmte Mischungen als besonders wirksame Tees gegen Beschwerden eingesetzt, die teilweise heute noch existieren.

Welche Teesorten sind gesund und warum?

Wie bereits angesprochen, gibt es unter den verschiedenen Teesorten versteckte kleine Helden! Sie können den Körper bei Krankheiten unterstützen oder bieten einfach wahnsinnig viele gesunde Inhaltsstoffe. Diese heilsamen Wundertees kannst du im Anschluss nachlesen.

Wunder der Teepflanze

Die Teesorten mit den meisten Heilstoffen und Vorteilen sind die „echten“ Tees der Camellia sinensis oder auch der Teepflanze. Von dieser Pflanze entstammen die Hauptteesorten, die häufig mit anderen Pflanzen im Teebeutel gemischt werden. Sie enthalten jedoch Koffein, was man beachten sollte bei Portionierungen und Empfindlichkeiten, auch gerade bei kleinen Kindern. Trotzdem sind sie sehr wirksam im Kampf gegen Beschwerden. Diese Sorten werden nun mit ihren wundersamen Wirkungen vorgestellt.

  • Schwarzer Tee

Der Klassiker unter allen Teesorten ist schwarzer Tee, ob Darjeeling, Earl Grey oder Assam. Alle Sorten dieses Tees sind sehr gesund und, je nach persönlicher Präferenz, lieblich im Geschmack! Was macht den Tee jedoch so gesund? Die Antwort sind die tollen Inhaltsstoffe, darunter Koffein, das die Konzentration steigern kann oder die verschiedenen Gerbstoffe, die den Blutdruck und den Cholesterinspiegel senken können. Auch wirken diese Gerbstoffe antibakteriell und können sich positiv auf den Körper auswirken. Aufpassen sollte man hier nur bei Migräne oder bestimmten Medikamenten, da das Koffein sich manchmal nicht mit diesen Dingen verträgt. Wenn du jetzt interessiert bist, dann such dir deinen liebsten schwarzen Tee aus und lass dich von der Köstlichkeit verzaubern!

  • Grüner Tee

Einer der wohl gesündesten Getränke der Welt ist Grüntee! Das liegt daran, dass er die perfekte Kombination aus sekundären Pflanzenstoffen und Antioxidantien bildet. In grünem Tee sind Catechine enthalten – Pflanzenstoffe, die ein extrem hohes antioxidatives Potenzial aufweisen. Diese Antioxidantien sind wichtig, um den Körper vor feindlichen freien Radikalen zu schützen. So kann grüner Tee sogar bei Übergewicht und Diabetes helfen. Dabei macht er auch noch eine richtig gute Figur im Geschmack. Psst..Geheimtipp: Probier doch mal unseren Glorious Green Tea, um mit Grüntee zu starten!

  • Matcha Tee

Matcha Tee ist dem grünen Tee am ähnlichsten in der Herstellung. Der Unterschied liegt darin, dass bei der Herstellung die Teeblätter der Camellia sinensis beschattet werden, damit sie mehr Chlorophyll herstellen und somit grüner werden, als die Blätter bei anderen Teesorten. Diese Blätter werden dann gemahlen, eine Machart, die bei keinem anderen Tee üblich ist. Somit entsteht loses Pulver, das mit einem kleinen Besen in Wasser gerührt wird. Der Matcha ist übrigens ein Überbleibsel der asiatischen Teekultur, bei der man Tee oft einfach zermahlte. Ähnlich wie im Grüntee stecken im Matcha Tee viele Catechine. Das wirkungsvollste Catechin ist Epigallocatechingallat (EGCG). Durch diese Catechine steckt der Tee voller wertvoller Antioxidantien, die den Körper vor freien Radikalen schützen, gegen Entzündungen wirken und für gesunde Arterien sorgen können.

  • Weißer Tee

Auch der weiße Tee stammt von der Teepflanze. Jedoch wird er weder erhitzt noch fermentiert, was den Tee so „weiß“ oder durchsichtig erscheinen lässt. Auch weißer Tee ist extrem gesund, denn er enthält nicht nur viele Vitamine, sondern tatsächlich sogar dreimal so viel Catechine, wie grüner Tee. Die Menge im grünen Tee ist schon sehr gesund, doch der weiße Tee übertrifft alle Erwartungen! Ebenso gut zu wissen: Stoffe, wie Eisen, Calcium, Kalium, Fluorid, Natrium und Zink enthält der Tee auch, allesamt aufbauende und körperwichtige Verbindungen.

  • Oolong

Der letzte Tee im Bunde ist der Oolong Tee, in diesem sind besonders viele sekundäre Pflanzenstoffe enthalten, die antioxidativ wirken. Er ist vermutlich unbekannter als die restlichen Sorten, jedoch nicht unbedeutender! Durch die antioxidative Bindung der Radikale, soll der Oolong Tee auch Alterungsprozesse verlangsamen und das Immunsystem stärken können.

Kräutertees

Zum Thema der gesunden Teesorten, darf natürlich auch der Kräutertee nicht fehlen! Verschiedene Heilkräuter wurden früher häufig gegen viele Beschwerden eingesetzt und finden sich auch heute noch als Hausmittel oder in der Naturheilkunde. Gerade als Tees sind einige Heilkräuter sehr bekannt, darunter Kamille, Fenchel oder Pfefferminze. Ihnen werden häufig gesundheitsfördernde Wirkungen nachgesagt, die auch bei beschwerdefreien Menschen einsetzen können.

  • Kamillentee

Die Kamille wird der Bezeichnung Heilpflanze wirklich gerecht! Die Kamille ist nicht nur im Tee vertreten, auch als Inhaltsstoff in Cremes oder als Öl ist die Heilpflanze wirksam. Als pflanzliche Arznei wird Kamillentee häufig gegen vielerlei Beschwerden eingesetzt. Der Grund für die heilsamen Kräfte der Pflanze sind hauptsächlich die enthaltenen ätherischen Öle, Flavonoide und Cumarine. Diese wirken antibakteriell und krampflösend, sie schwächen entzündungsfördernde Stoffe und können das Wachstum von Bakterien hemmen. Auch hilft eine Inhalation bei Erkältung oder Tee gegen Bauchschmerzen oder Blähungen. So kann die Kamille auch bei Hautproblemen helfen und sorgt für ein gesunden Magen-Darm-Trakt.

  • Pfefferminztee

Ob heiß oder kalt – die Pfefferminze ist ein Getränke-Allrounder, der zu fast allem passt. Erfrischung gefällig? Wie wäre es mit einem Cocktail mit frischer Minze! Das go-to Getränk, wenn es um Erkältungen geht? Pfefferminztee! Die Heilkraft der Pfefferminze steckt in den Blättern: Neben unter anderem Gerb- und Bitterstoffen sowie Flavonoiden ist das ätherische Öl der wohl wichtigste Bestandteil. Das darin enthaltene Menthol verleiht dem Kraut nicht nur seinen leicht pfeffrigen Geschmack, es wirkt zugleich antibakteriell, antiviral, beruhigend, kühlend, krampflösend und schmerzlindernd. Darüber hinaus regt Pfefferminze die Verdauung und den Gallenfluss an und ist auf jeden Fall sehr gesund!

Andere Tees

  • Ingwertee

Ob in Speisen der asiatischen Küche, als Heilpflanze der fernöstlichen Medizin oder als Trend-Shot, Ingwer ist omnipräsent und das auch zurecht! Die Ingwerwurzel ist ein wahres Multitalent, nicht nur erfrischend scharf, sondern auch super gesund. Die kleine Knolle wird aber auch gerne als Tee getrunken oder ist oft Bestandteil vieler Teemischungen, wie beispielsweise Zitrone-Ingwer oder Ingwer-Zitronengras. Ingwertee wirkt schleimlösend, entzündungshemmend und wärmend. Daher ist er der optimale Begleiter sobald sich eine Erkältung ankündigt oder schon eingetreten ist. Aber auch generell ist Ingwer extrem gesund, denn die enthaltenen Scharfstoffe, das Eisen, Kalium und Kalzium, die Vitamine und die ätherischen Öle sorgen für ein aufgepäppeltes Immunsystem. Der Tee kurbelt die Verdauung an und hilft auch bei Beschwerden im Magen-Darm-Trakt. Diese kleine Wurzel zeigt wirklich wahre Größe, wenn es um die Gesundheit geht! Wenn du jetzt Lust auf einen Ingwertee bekommen hast, kannst du auch mal einen Blick auf unseren Superstar Lemon & Ginger Infusion werfen, der natürlich 100% Bio ist und dir garantiert Power gibt!

  • Brennnesseltee

Was auf den ersten Blick wie brennendes Unkraut wirkt, ist tatsächlich im getrockneten Zustand extrem gesund und kann gegen vielerlei Beschwerden helfen. Als wichtige Heilpflanze besitzt die Brennnessel entgiftende, entzündungshemmende und schmerzlindernde Stoffe, die auch bei Blasenentzündungen helfen können. Er enthält zahlreiche wichtige Mineralien wie Eisen und Kalzium, eine große Dosis Vitamin C sowie Gerbstoffe, Eiweiße und ungesättigte Fettsäuren. Das Zusammenspiel dieser Stoffe kann somit für eine gesundheitsfördernde Wirkung sorgen und kann ohne Bedenken als Tee getrunken werden.

Auf was solltest du achten

Auch wenn diese Tees gesundheitsfördernd sind, sollte man nicht zu viel davon trinken. Gerade bei Heilpflanzen gibt es Grenzen, da die positive Wirkung bei zu großen Mengen zu negativer umschlagen könnte. Ein guter Grundsatz ist sowieso immer: Trinken in Maßen und nicht in Massen.

Die Teesorten der Teepflanze enthalten Teein bzw. Koffein. Es ist bekannt, dass dieser Stoff, wie im Kaffee auch munter und wach machen können. Für einen guten Start in dem Tag also gut geeignet, jedoch nicht so angenehm, wenn man nachts schlafen möchte. Deswegen solltest du koffeinhaltigen Tee nicht kurz vor dem Schlafen gehen trinken. Andere beruhigende Tees können dir aber auch beim Einschlafen helfen.

Auch sollte man den Tee nicht zu lange aber auch nicht zu kurz ziehen lassen. Auf Teebeuteln steht meist die perfekte Ziehzeit, daran kann man sich auf jeden Fall halten. Sonst kann es passieren, dass nicht alle gesunden Stoffe an das Wasser abgegeben werden oder eben zu viele davon.

Oft enthalten Teebeutel im Discounter Schadstoffe oder verfälschte Produkte. Deshalb sollte man bei Tees auf Bio-Qualität achten. Wir bei Cupper stehen fest dahinter, dass Tee bio und Fairtrade sein sollte und achten stets auf natürliche Produkte.

Wenn du jetzt Lust auf Tee bekommen hast, schau doch mal bei Cupper vorbei und probiere den Glorious Green Tee oder unseren Lovely Liquorice & Mint Infusion. Ganz viele weitere Bio-Tees findest du auch bei Cupper Teas!

Da Tee nun wirklich gesundheitsfördernd ist, kann man nur empfehlen täglich eine Tasse zu trinken. Auch als Abwechslung zu Kaffee kannst du mal Tee ausprobieren! Have Fun!

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Teepflanze – was sie alles kann /teepflanze-was-sie-alles-kann/ Mon, 30 Jun 2025 09:09:58 +0000 https://p694050.mittwaldserver.info/?p=1071 Woher kommt die Teepflanze?

Manche Pflanzen sind wahre Wunder der Natur, was man aus ihnen alles machen kann ist der Hammer! So auch aus der camellia sinesis, oder auch besser bekannt als Teepflanze. Aus der Gattung der Kamelien stammend, liebt die Teepflanze tropisches Klima und findet sich so in großen Teilen Asiens bis hin zum nordöstlichen Indien in den klassischen Teeregionen. Hier sind es vor allem wasserreiche, feuchtere Regionen, in denen die camellia sinensis am besten wächst. Doch auch in kühleren Höhenlagen kann sich die Teepflanze wohl fühlen und gut gedeihen. So entstehen je nach Standort und Anbauregion die unterschiedlichsten Teesorten, was die große Vielfalt von Tee erklärt. In Teegärten oder Teeplantagen wächst die Teepflanze camellia sinensis etwa bis zu einer Erntehöhe von 1,50m, bevor der Teestrauch wieder in Form geschnitten wird. In freier Natur kann die Teepflanze sich jedoch auch zu einem stattlichen Baum entwickeln.

Was Viele nicht wissen – die „klassischen“ Teesorten, wie schwarzer Tee, weißer Tee und grüner Tee stammen alle von dieser einen Wunderpflanze! Die Geschmacksunterschiede dieser Teesorten entstehen durch verschiedene Anbau- und Verarbeitungsmethoden der Teepflanze und ihrer Blätter. Das nennen wir mal Vielfalt!

Schwarzer Tee

Eine der Teesorten, die aus der Teepflanze gewonnen wird, ist der schwarze Tee. Er wird durch vollständige Fermentierung hergestellt. Der Begriff der Fermentierung ist hier eigentlich nicht ganz richtig, doch durch Tradition bleibt dem Tee-Herstellungsprozess die Bezeichnung erhalten. Denn tatsächlich ist es so, dass wie bei einem natürlichen Gärungsprozess der Einfluss von Sauerstoff auf den Zellsaft der Teeblätter eine Oxidation bewirkt, die Blätter welken also. Die Stoffe des Teeblattes verändern sich, es verliert die grüne Farbe und wird dunkler. Das Blatt schmeckt jetzt ausdrucksstark und kräftiger.

Wer es genau wissen will:

Bei der Herstellung von Schwarzem Tee werden die Blätter gerollt. Dadurch brechen die Zellwände auf und Sauerstoffmoleküle aus der Luft können sich an die Enzyme der Zellsäfte binden. So entsteht ein natürlicher Gärungsprozess und die ursprünglich grünen Teeblätter wandeln sich zu Schwarzem Tee. Danach wird der Tee bei etwa 85 Grad getrocknet. Zuletzt sind nur noch etwa sechs Prozent seiner Feuchtigkeit erhalten und die Verwandlung ist vollkommen. Nach der Prozedur schmeckt der Tee kräftiger und es sind ätherische Öle entstanden, die für einen ganz anderen Geschmack sorgen.

Grüner Tee

Bei der Herstellung von grünem Tee wird die Fermentierung komplett verhindert. Die frisch gepflückten Blätter der Teepflanze werden direkt großer Hitze ausgesetzt, damit die in den Blättern vorhandenen Enzyme nicht oxidieren können. Stattdessen lässt man diese verdampfen. Die japanische Methode beruht darauf, dass die Teeblätter gleich nach der Ernte minutenlang mit heißem Dampf in Trommeln behandelt werden. In China ist eher das Erhitzen in großen gusseisernen Pfannen bei fast 300 Grad üblich. Jede Methode verhindert gleichwertig die Fermentierung, wodurch die Blätter schön grün bleiben. Einzigartigen Grüntee gibt es übrigens auch bei Cupper! Der Glorious Green mit Limette, Ingwer und natürlichen Aromen verzaubert das Gemüt und ist würzig-erfrischend.

Weißer Tee

Ursprünglich aus dem fernen China stammend, ist der weiße Tee auch eine Sorte der klassischen Teepflanze. Er wird in einem Prozess ähnlich dem grünen Tee hergestellt. Der weiße Tee wird ebenso kurz nach der Ernte gewelkt und getrocknet, jedoch im Gegensatz zu grünem Tee weder erhitzt noch wie schwarzer Tee fermentiert.

Oolong Tee

Eine weitere Teesorte, die aus der Teepflanze hergestellt wird, ist der Oolong Tee, oder auch traditionell „Schwarzer-Drachen-Tee“ genannt. Seine Oxidationsstufe liegt zwischen grünem und schwarzem Tee. Für die Herstellung von Oolong Tee müssen die von Hand gepflückten Blätter zunächst unter freiem Himmel in der Sonne welken. Anschließend werden sie in einem Raum zum Ruhen gelagert, bevor dann die eigentliche Oxidation der Blätter beginnt. Die Blätter werden immer wieder leicht gerieben und geschüttelt, sodass der austretende Saft mit dem Sauerstoff der Luft reagiert. Die Blätter werden aber nicht so lange oxidiert wie bei der Herstellung von schwarzem Tee. Im klassischen Handwerk werden die Blätter, um die Oxidation zu stoppen, in Eisenpfannen erhitzt. Je nach Oxidationsdauer tendiert der Oolong geschmacklich mehr zum Grün- oder Schwarztee.

Matcha Tee

Auch der trendige Matcha Tee stammt von der Teepflanze camellia sinensis. Die Herstellung des Matcha Tees kommt am nächsten an die des Grüntees heran. Der Unterschied der beiden fängt jedoch schon bei der Ernte an, denn die Sträucher bzw. Blätter der Teepflanze werden schon bei der Züchtung mit Bambusmatten oder Netzen überspannt, um sie zu beschatten. Dadurch soll mehr Chlorophyll, Teein und Theanin in den Blättern entstehen, diese Stoffe sorgen für leuchtend grüne Farbe und einzigartigen Geschmack. Nach der Ernte werden die Blätter mit Wasserdampf behandelt, getrocknet und im Gegensatz zu herkömmlichen Teesorten fein gemahlen. In der Zubereitung wird das gemahlene Pulver lose als Aufguss verwendet, die konkrete Zubereitung ist eine Art Mini-Zeremonie, für die es sogar eigenes Geschirr gibt:

1-2 Löffel Pulver werden in eine Tasse gegeben, dann wird ein wenig kaltes Wasser hinzugefügt und verrührt. Für den nächsten Schritt wird ein spezieller Bambusbesen benötigt. Dieser sorgt nämlich dafür, dass die Masse nicht klumpig wird, wenn das Pulver mit heißem Wasser übergossen wird. Nun also das heiße Wasser, das nicht mehr kocht, dazugeben und das Ganze glattrühren. Das Wasser sollte nur etwa 70-80 Grad haben, damit du alle Inhaltsstoffe erhältst.

Unterschiede der verschiedenen Sorten der Teepflanze

Stoffe und Wirkungen

Jede der klassischen Teesorten, aus der camellia sinensis stammend, enthält Koffein. Als regelrechter Wachmacher gilt der Matcha Tee mit einem sehr hohen Koffein-Gehalt. Gleich danach kommt der schwarze Tee, dann der Oolong, dann grüner und weißer Tee. Zum Vergleich: Eine Tasse Filterkaffee enthält ca. 100mg Koffein, während 2g Matcha-Pulver ca. 64mg enthalten. Also echt ein starker Konkurrent! Neben Koffein enthalten die Blätter der Teepflanze camellia sinensis unter anderem auch natürliche Pflanzenstoffe wie Polyphenole, die laut Untersuchungen antioxidativ, und entzündungshemmend wirken können. Auch Aminosäuren, Vitamine und Mineralien, wichtige Stoffe für den gesamten Körper, sind in der Teepflanze enthalten. Kräutertees enthalten übrigens kein Koffein, da sie nicht von der Teepflanze stammen.

Geschmacksabgrenzungen

Geschmacklich kann man die Sorten auf jeden Fall abgrenzen und einordnen. Jedoch muss man beachten, dass jeder Teehersteller seine spezifische Anbau-, Ernte- und Verarbeitungsmethode hat, die zu leicht unterschiedlichen Nuancen führen kann.

Besonders unverfälscht aufgrund seiner nicht so umfangreichen Verarbeitung ist der weiße Tee. Er kommt direkt von der Teepflanze und ist ihr im Geschmack am ähnlichsten. Weißer Tee schmeckt sehr sanft und weich, er ist nicht so intensiv und hat, wie der Name schon sagt, eine ganz helle Farbe. Ein wunderbar lieblicher weißer Tee ist auch unser Cupper White Tea with Raspberry mit richtigen Himbeerstücken, natürlich wie alle Tees von Cupper 100% bio und fair.

Da grüner Tee auch nicht oxidiert wird, jedoch mit Wärme behandelt wird, sind seine Geschmacksaromen schon ziemlich anders. Seine Nuancen sind frisch und schmecken nach Aromen wie Gras, Heu, Gemüse und anderen grünen Pflanzen. Ein japanischer Begriff der den Geschmack beschreiben würde ist „umami“, was so viel wie herzhaft bedeutet. In China kann der Tee auch noch andere Aromen annehmen, wenn er, wie traditionell üblich, in Eisenpfannen leicht geröstet wird. Dadurch entstehen nussige Noten und Röstaromen.

Der Matcha Tee, der dem Grüntee am meisten ähnelt hat auch einen ähnlichen Geschmack wie dieser. Im Gegensatz zu diesem wird er aber bei Zubereitung zu einem schaumigen Getränk. Die Geschmacksnoten sind auch grasig, jedoch mit sahniger oder milchiger Note.

Der Tee, der jetzt noch zwischen dem Grün- und Schwarztee steht ist der Oolong Tee. Dieser Tee wird nicht vollständig oxidiert, jedoch ist es herstellerabhängig wie lange genau. Wenn er eher kurz oxidiert wird ähnelt er dem Grüntee, bei langer Oxidation dem Schwarztee. Er liegt also zwischen den beiden Geschmäckern.

Nun also zum komplett oxidierten Tee: dem schwarzen Tee. Bei Schwarztee gibt es einige verschiedene Sorten, der Englisch Breakfast schmeckt zum Beispiel sehr aromatisch, der Darjeeling ist der wohl feinste schwarze Tee und der Assam Tee ist sehr malzig. Wenn du einen aromatischen Tee ausprobieren möchtest, schau dir doch mal unseren Cupper English Breakfast Tee an und lass dich von ihm begeistern!

Tatsächlich ist also die Oxidation der wichtigste Unterschied der Teeverarbeitungen. Je kräftiger diese stattgefunden hat, desto kräftiger ist der Geschmack des Tees.

Verbreitung und Beliebtheit – eine kleine Geschichte der Teepflanze

Tee war in China schon vor Christus bekannt, jedoch war es damals noch ein sehr seltenes Getränk. Erst 700 Jahre nach Christus verbreitete sich die Teepflanze und ihr Getränk so weit in China, dass man es als Volksgetränk bezeichnete. Importiert wurde der Tee langsam nach Westen, bis er dann auch in Europa landete, zuvor wurde er in Russland von mongolischen Kriegern eingeführt und schließlich entdeckten die Seefahrernationen Holland und Großbritannien den Tee. In Großbritannien wurde der Tee zum echten Schatz, sie bauten den Tee im gesamten Land an und etablierten Anbau und Nutzung der Pflanze. Die Besteuerung des Tees 1773 löste in Boston mit der berühmten „teaparty“ sogar den Beginn der Unabhängigkeitsbewegung in den nordamerikanischen Kolonien aus. Die Einführung des Tees hatte einen riesigen Einfluss auf die Welt und veränderte viele Kulturen.

Heutzutage finden wir Teeanbau in den gesamten Tropen und Subtropen, wobei der Schwerpunkt der Produktion immer noch in Ost- und Südostasien liegt. Somit ist die Teepflanze wirklich eine interessante Pflanze, die einiges zu bieten hat!

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Nachhaltige CUPPER Bio-Kräutertees Minze, Kamille und Fenchel /nachhaltige-cupper-bio-kraeutertees-minze-kamille-und-fenchel/ Sun, 29 Jun 2025 09:51:02 +0000 https://p694050.mittwaldserver.info/?p=1538 Mit jeder Tasse CUPPER Teas Gutes tun! Die drei neuen CUPPER Teas Sorten haben ganz besondere Zusatznutzen: Die Bio-Zutaten für Nachhaltige Minze, Nachhaltige Kamille und Nachhaltiger Fenchel sind aus ökologischem Anbau und fördern die Biodiversität. Wie genau, erfährst du hier!

Unsere 3 nachhaltigen Bio-Kräutertees: Nachhaltige Minze, Nachhaltige Kamille und Nachhaltiger Fenchel – jede Sorte in 100% Bioqualität mit einem Zusatznutzen für Mensch und Umwelt, denn die Rohstoffe sind so gewählt, dass sie Artenvielfalt und Ökosysteme fördern. Weil Bio besser für den Planeten, das Klima und die Bienen ist, werden die Vorteile auf den Vorderseiten der CUPPER Teas Packungen in Wort und Bild kommuniziert.

CUPPER Nachhaltiger Fenchel

Fenchel ist eine beliebte Insektenpflanze und bietet vielen heimischen Insekten wie Wildbienen und Schmetterlinge Pollen und Nektar. Durch den ökologischen Anbau und den Verzicht von Pestiziden kann die Anzahl der Bienen im Anbaugebiet erhöht werden. So wird Biodiversität gefördert. Da Fenchel in vielen verschiedenen Gebieten angebaut wird, beziehen wir unsere Rohwaren aus unterschiedlichen Anbauregionen, um Flexibilität bei potenziellen Ausfälle langfristig zu garantieren.

CUPPER Nachhaltige Minze

Pfefferminze ist sehr genügsam und wächst besonders gut in gemäßigten Klimazonen wie Deutschland. Wir setzen 43% Deutsche Minze ein, damit wir genau das einzigartige Geschmacksprofil, dass wir nun haben, erreichen. Der Mix aus frischer Deutscher Minze, kombiniert mit einer Basis ägyptischer Minze und Nanaminze, gibt unserem Tee einen perfekten Geschmack. Zusätzlich dazu wird der Lieferkettenprozess nachhaltiger, da fast die Hälfte der Zutaten kurze Lieferwege haben und regional angebaut werden. Kürzere Lieferwege senken den CO2 Verbrauch deutlich und ein ökologisch bewirtschafteter Boden kann langfristig mehr CO2 speichern.

CUPPER Nachhaltige Kamille

Kamille ist eine eher anspruchslose Klimapflanze. Sie wächst bevorzugt in sonnigen Lagen auf trockenen Böden. Daher benötigt sie wenig Wasser und ist so besonders pflegeleicht. Damit ist sie ressourcenschonend und gut für die Umwelt. Da Kamille so genügsam ist und an vielen Orten wachsen und gedeihen kann, beziehen unsere Kamille aus unterschiedlichen Anbauregionen, um Flexibilität bei Rohwarenausfall zu garantieren.

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Warum auf Bio-Tee umsteigen? /warum-auf-bio-tee-umsteigen/ Sat, 28 Jun 2025 09:53:19 +0000 https://p694050.mittwaldserver.info/?p=1543 Es ist ganz einfach: Mehr Menschen, die Bio-Lebensmittel kaufen, bedeuten mehr Bio-Betriebe. Mehr Biobetriebe bedeuten weniger Pestizide und mehr Wildtiere. Was könnte man daran nicht gutheißen?

Der Dominoeffekt des ökologischen Landbaus

Biologisch angebauten Tee zu trinken und eine klimafreundliche Landwirtschaft zu unterstützen, hat einige überraschend bedeutende Auswirkungen…

…trägt zur Verlangsamung der globalen Erwärmung bei

Gesunde, organische Böden können bis zu fünfmal mehr Kohlenstoff speichern als Wälder und verhindern so, dass mehr CO2 in die Atmosphäre gelangt. Im Kampf gegen die globale Erwärmung ist das also eine wirklich wichtige Sache.

…fördert die einheimische Tierwelt und die Vielfalt

Weltweit stirbt die Tier- und Pflanzenwelt bis zu 10.000-mal schneller aus als in der natürlichen Entwicklung. Der ökologische Landbau trägt dazu bei, dies zu verhindern. Ein Beispiel für den Unterschied, den biologischer Anbau bewirken kann, ist der grüne Tee von CUPPER, der aus biologisch bewirtschafteten Gärten in Indien stammt, wo positive landwirtschaftliche Praktiken zur Ansiedlung von wilden Bisons und der Entstehung seltener Orchideenarten geführt haben. Wir finden das absolut großartig und freuen uns, Teil dieses Wandels zu sein!

…schützt lebenswichtiges Insektenleben und unser Ökosystem

Biobauern dürfen nur 20 Pestizide verwenden, die aus natürlichen Inhaltsstoffen wie Zitronengras und Nelkenöl bestehen. Und selbst dann dürfen sie diese nur unter sehr eingeschränkten Bedingungen einsetzen. Dies trägt zum Schutz der Insekten bei und verringert gleichzeitig auch die Menge der Pestizide, die in das Wassersystem gelangen.

Herkömmliche Pestizide können alle möglichen Schäden verursachen, sobald sie in das Wassersystem gelangen:

  • Verschmutzung des Wassers, sodass es nicht mehr trinkbar ist
  • Bedrohung von Fischen und Meerestieren
  • Zerstörung der Nahrungskette

Indem wir die Art und Menge der verwendeten Pestizide einschränken, helfen wir, diese Gefahren zu vermeiden.

Keine Kompromisse beim Geschmack!

Ehrlich gesagt gibt es keinen Grund, sich nicht für Bio-Tee zu entscheiden! Er ist besser für die Tier- und Pflanzenwelt und die Umwelt und, was wohl das Beste ist, er schmeckt auch noch absolut köstlich.

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Kräutertees und ihre wohltuende Wirkung /kraeutertees-und-ihre-wohltuende-wirkung/ Fri, 13 Jun 2025 12:12:25 +0000 https://p694050.mittwaldserver.info/?p=1582 Gerade in kälteren Jahreszeiten wird besonders viel Tee getrunken. Er verbreitet eine gemütliche Stimmung und wärmt dabei ideal von innen. Aber auch an deutlich wärmeren Tagen kann aufgebrühter und anschließend abgekühlter Tee, ob nun Früchte- oder Kräutertee, eine hervorragende und kalorienfreie Möglichkeit sein, um mehr Flüssigkeit zu sich zunehmen, solange er ohne zugesetzten Zucker ist.

Es gibt Hinweise darauf, dass verschiedene Teesorten noch weitere positive Effekte auf die Gesundheit haben können. Beispielsweise zeigten Untersuchungen zum Konsum von grünem Tee, dass dieser zahlreiche positive Auswirkungen besitzt. Mehr dazu kannst du auch in unserem Artikel zum Grünen Tee und dessen blutdrucksenkende Wirkung nachlesen.

Ein weiterer Grund für die wohltuende Wirkung von Tee sind die sogenannten Polyphenole, welche in den Pflanzen vorkommen. Sie zählen daher auch zu den sekundären Pflanzenstoffen. Tatsächlich enthält Rotwein auch Polyphenole. Sie kommen vor allem in Teesorten, die aus der echten Teepflanze gewonnen werden, vor, aber auch in Kräuter- und Früchtetees finden sich diese Stoffe. Kräutertees gelten außerdem häufig als bewährtes Hausmittel gegen alle möglichen Beschwerden. Sowohl Wurzeln, Blüten, Blätter als auch die Früchte oder Samen der Kräuter werden für die Zubereitung von wohltuenden Kräutertees verwendet und kommen bei einer Vielzahl von körperlichen Symptomen zur Verbesserung des Wohlbefindens zum Einsatz.

Und so wirken verschiedene Teesorten auf das Wohlbefinden

Ob gegen Bauchschmerzen, Übelkeit, Erkältungen oder Blaseninfektionen, für so ziemliche alle körperlichen Probleme gibt es unterschiedliche Arzneipflanzen, die die Beschwerden lindern können. Dazu gibt es eine Reihe von natürlichen Mitteln, die bestimmte Krankheiten oder Symptome sogar vorbeugen können. Diese nützlichen Pflanzen kommen häufig in Tees vor. Besonders wirksam sind Kräutertees vor allem dann, wenn sie eine hohe Qualität besitzen. Die Sicherung der Qualität beginnt bereits bei der Ernte und endet schließlich mit der richtigen Lagerung und Zubereitung.

  • Kamillentee Die Kamillenblüte enthält ein ätherisches Öl, das krampflösend und entzündungshemmend wirkt. Daher eignen sich Kamillentees sehr gut, um Verdauungsprobleme oder Menstruationsschmerzen zu lindern, aber auch um Erkältungen vorzubeugen. Kamillentees können dazu bei Entzündungen im Mundbereich helfen. Auch für Babys und Kleinkinder ist diese Nutzpflanze ein wunderbares Hausmittel gegen Magenschmerzen, Fieber oder auch Husten.
  • Brennnesseltee Die Blätter der Brennnesselpflanze enthalten viele Vitamine und auch Mineralstoffe. Ein daraus hergestellter Tee hat eine entwässernde und bakterienhemmende Wirkung. Somit hilft er durch die erhöhte Harnproduktion dem Körper Giftstoffe schneller auszuscheiden. Personen mit Nierenerkrankungen sollten jedoch auf derartige Tees verzichten.
  • Pfefferminztee Die Blätter der Pfefferminzpflanze enthalten neben Gerb- und Bitterstoffen bis zu 60 % Menthol und wirken unter anderem beruhigend und entzündungshemmend. Ebenso wirkt die Minze schleimlösend und befreit die Atemwege. Der klassische Pfefferminztee hat daher eine sehr wohltuende Wirkung bei Erkältungen und kann die Verdauung anregen oder sogar als Mundspülung dienen. Selbst im Sommer kann ein Minztee aufgrund des Mentholgehalts herrlich belebend wirken.
  • Fencheltee Auch Fenchelfrüchte enthalten ein ätherisches Öl, das bei Problemen im Magen-Darmtrakt, wie zum Beispiel Blähungen, Krämpfen und Übelkeit sowie Lungenleiden und Husten helfen kann. In Kombination mit Anis und Kümmel hat man hier einen idealen Kräutertee, der sowohl bei Erkältungen als auch Magendarmbeschwerden helfen kann, die Gesundheit zu unterstützen.
  • Ingwertee Das in der Ingwerwurzel vorkommende Gingerol hat viele positive Eigenschaften. So wirkt es gegen einige Beschwerden des Verdauungssystems, wie Blähungen oder Krämpfen. Außerdem kann Ingwertee beispielsweise Übelkeit vorbeugen und ist ein wunderbares Hausmittel bei unterschiedlichen Erkältungssymptomen, wie Fieber oder Hustenreiz.

Außerdem gibt es auch Tees, die aufgrund des enthaltenen Teeins eine wachmachende Wirkung haben, wie beispielsweise grüner oder schwarzer Tee. Diese können ein guter Ersatz für den Kaffee am Morgen sein. Dennoch sollten solche Tees nicht spät abends konsumiert werden, da sonst die Möglichkeit besteht, den Schlafrhythmus durcheinander zu bringen. Wer hin und wieder mit Schlafproblemen zu kämpfen hat, kann es mal mit Kräutertees, die Lavendel, Melisse oder auch Baldrian enthalten versuchen. Diese Pflanzen haben eine schläfrig machende und beruhigende Wirkung und ausreichender Schlaf ist schließlich enorm wichtig für das Wohlbefinden.

Darauf solltest du achten

Auch wenn Kräutertees viele positive Eigenschaften nachgesagt werden, gibt es einige Dinge, die bei dem Konsum der hilfreichen Pflanzen beachtet werden sollten. Beispielsweise kann sich eine Überdosierung ungünstig auf den Körper auswirken. Der übermäßige Konsum von Arzneitees kann nämlich auch zu unterschiedlichen Nebenwirkungen, wie zum Beispiel Schwindel oder Schweißausbrüchen führen. Die empfohlene Trinkmenge des Tees sollte beim Konsum deshalb dringend eingehalten werden.

Außerdem hängt die Wirksamkeit der Tees stark von der Qualität der verwendeten Kräuter und deren Weiterverarbeitung ab. Besonders wirksam sind vor allem frisch geerntete Pflanzen, da sie zu diesem Zeitpunkt noch die meisten Wirkstoffe enthalten. Auch eine richtige Lagerung im Trockenen und ohne starken Lichteinfall spielen dabei eine Rolle. Dazu sollten die getrockneten Kräuter nicht in Plastikgefäßen aufbewahrt werden, da diese meistens Weichmacher enthalten und somit die Qualität der Kräutertees beeinträchtigen können.

Ebenso kann die Zubereitung von Tees deren Wirksamkeit beeinflussen. Manche Tees sollten nur wenige Minuten in kochendem Wasser ziehen, während andere Sorten eine Ziehzeit von bis zu 10 oder 15 Minuten haben. Ganz wichtig ist dabei auch, den Tee wirklich abkühlen zu lassen, damit man sich nicht die Schleimhäute verbrennt.

Zudem sollten ernsthafte Erkrankungen immer ärztlich abgeklärt werden und sich bei der Therapie dieser nicht ausschließlich auf die Wirkung von Nutzpflanzen verlassen werden.

Erholsamen Kräutertee selbst machen

Einen fertig abgepackten Kräutertee im Supermarkt mitzunehmen ist vielleicht bequemer und leichter, aber den Tee selbst herzustellen kann auch Vorteile haben. Denn in ganz erhaltenen Blättern der Arzneipflanzen stecken am meisten wertvolle Inhaltsstoffe und in den Teebeuteln sind die Kräuter häufig bereits zerkleinert. Wer also sein eigenes Kräuterbeet mit Salbei, Zitronenmelisse oder Minze auf dem Balkon oder im Garten hat, kann sich dort einfach selbst einen erholsamen Kräutertee nach Belieben zusammenstellen. Pflanzenkenner können auch in der Natur die entsprechenden Kräuter sammeln und für einen selbstgemachten Tee verwenden. Tatsächlich ist es sogar besser, die noch frischen Pflanzen mit heißem Wasser aufzugießen, da in diesen die Konzentration der wohltuenden Wirkstoffe noch am höchsten ist.

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Das solltet ihr über Mate Tee und seine gesunde Wirkung wissen /das-solltet-ihr-ueber-mate-tee-und-seine-gesunde-wirkung-wissen/ Fri, 13 Jun 2025 12:11:35 +0000 https://p694050.mittwaldserver.info/?p=1571 Ob als Mate Limo, Mate Tee, Mate Latte, warm oder doch eiskalt – seit einigen Jahren erfährt der Tee mit seinem speziellen Geschmack einen unglaublichen Hype. Aber was steckt eigentlich hinter diesem Trend?

8 gesunde Eigenschaften von Mate Tee

Das Aufgussgetränk mit seinem einzigartigen süßen und gleichzeitig bitteren Geschmack steckt voller Mineralien, Vitamine und auch Antioxidantien, die bestimmte Prozesse im Körper ankurbeln. Der regelmäßige Konsum von Mate Tee hat viele Vorteile für die eigene Gesundheit.

  1. Der erhöhte Koffeingehalt mit 18mg auf 100ml im Mate Tee ist ein wunderbarer Wachmacher und kann den Kaffee am Morgen ohne Probleme ersetzen. Dabei wirkt er belebend und konzentrationsfördernd und hilft somit den Kreislauf in Schwung zu bringen. Im Gegensatz zu Cola oder Energydrinks enthält Mate keine Kalorien und ist daher definitiv eine gesündere Alternative. Es gibt Studien, die sogar belegen, dass der Genuss von Mate Tee das Risiko an Diabetes Typ 2 zu erkranken reduzieren kann.
  2. Dazu regt das enthaltene Koffein die Nieren an und wirkt damit harntreibend. Durch den erhöhten Harndrang scheidet der Körper die Bakterien schneller aus und Entzündungen in den Harnwegen können gelindert werden.
  3. Außerdem wird der Stoffwechsel und damit die Verdauung durch das Trinken von Mate Tee angeregt, indem die Gallenproduktion und auch die Darmfunktion unterstützt werden. Somit fördert Mate auch die Ausscheidung von Abfallstoffen und damit eben die körpereigene Entgiftung. Das sogenannte Matein, das im Mate enthaltene Koffein, regt die Fettverbrennung an und kann beim Abnehmen nützlich sein, denn es gilt gleichzeitig als Appetitzügler, das länger satt machen kann.
  4. Ein weiterer Gesundheitsvorteil von Mate Tee sind die enthaltenen Carotinoide, die im Körper zu Vitamin A umgewandelt werden. Diese können helfen Alterungsprozesse zu verlangsamen, wodurch weniger Falten entstehen.
  5. Mate Tee ist zudem eine richtige Vitaminbombe, denn er liefert nicht nur Mineralstoffe wie Kalzium, Eisen, Zink oder Kalium, sondern versorgt den Körper auch mit Vitamin B1, B2 und Vitamin C. Durch den Konsum von Mate Tee erhält euer Körper wichtige Mikronährstoffe und er zählt zu den nährstoffreichsten Tees.
  6. Im Vergleich zum Grüntee enthält Mate deutlich mehr Antioxidantien, welche unsere Zellen schützen und das Abwehrsystem stärken. Aufgrund seiner antioxidantischen Wirkung, treten durch den Konsum von Mate Tee keine Kopf- oder Bauchschmerzen auf, wie das bei einem übermäßigen Kaffeekonsum der Fall sein kann. Zudem weisen Studien daraufhin, dass Antioxidantien vor Krebs schützen können.
  7. Das in den Mate-Blättern enthaltene Theobromin wirkt stimulierend auf unser Nervensystem und sorgt kurzgesagt für gute Laune, ähnlich wie wenn man Schokolade isst, nur deutlich gesünder, da Mate Tee keinen Zucker enthält. Somit ist Mate ein ausgezeichneter Stimmungsmacher und kann selbst Depressionen vorbeugen.
  8. Einen zusätzlichen positiven und gesunden Effekt von Mate Tee erhält man tatsächlich durch die äußerliche Anwendung: Durch die Gerbstoffe und -säuren kann getrockneter Mate Tee seine beruhigende und entzündungshemmende Wirkung entfalten, indem er beispielsweise auf Ekzeme aufgetragen wird.

Wie man sehen kann, hat der Genuss von Mate Tee viele positive Eigenschaften und kann bei regelmäßigem Konsum von etwa einer bis drei Tassen täglich die Gesundheit auf viele Weisen fördern. Vor allem in Kombination mit anderen natürlichen Kräutern, wie beispielsweise Pfefferminze oder Melisse können seine gesundheitsfördernden Eigenschaften erhöhen.

Was genau ist Mate Tee eigentlich?

Statt Kaffee am Morgen kann Mate Tee auch eine wunderbar anregende Wirkung auf uns haben. Denn im Gegensatz zum üblichen Wachmacher Kaffee wirkt der Genuss von Mate Tee deutlich milder auf den Körper. Mate sorgt nicht für Nervosität, Magenschmerzen oder Herzrasen und macht mindestens genauso wach. Der gesunde Tee fördert die Konzentration und entfaltet dabei gleichzeitig eine beruhigende Wirkung im Körper.

Der Wonderful Morning Tee von Cupper ist eine einzigartige Mischung aus erfrischendem Zitronengras und Mate, ideal um energiegeladen in den Tag zu starten. Wir nehmen das beliebte Mate-Getränk, dem eine gesunde Wirkung zugeschrieben wird, genauer unter die Lupe und schauen uns an, wo es eigentlich herkommt, wie die Pflanze angebaut wird und was sonst noch beachtet werden sollte.

Der Ursprung des heute bekannten Mate Tees

Wenn man es ganz genau nimmt, ist Mate Tee nach dem klassischen Verständnis von Tee kein Tee. Stattdessen handelt es sich um ein Aufgussgetränk, welches aus den zerkleinerten und getrockneten Blättern des Mate-Strauchs hergestellt wird. Besonders in Südamerika, wo diese Pflanze beheimatet ist, ist Mate Tee ein weitverbreitetes Getränk und wurde bereits von den Ureinwohnern wegen seiner gesunden Effekte zubereitet.

Tatsächlich kommt der Name „Mate“ von dem besonderen Trinkgefäß, aus welchem der Tee ursprünglich getrunken wurde. Traditionell wird das Getränk nämlich in einen ausgehöhlten Flaschenkürbis, einer Kalebasse, gefüllt und durch ein Trinkrohr aus Metall, dem Bombilla getrunken.

So wird Mate Tee hergestellt und zubereitet

Um schließlich ein wirkungsvolles und genießbares Produkt aus der Mate-Pflanze zu erhalten, ist eine qualitativ hochwertige Verarbeitung Voraussetzung. Bei einer Öko-Test Untersuchung konnten krebserregende Stoffe in Mate-Produkten nachgewiesen werden, welche vermutlich durch die unsachgemäße Verarbeitung entstanden sind. Die Produkte mussten aus dem Handel genommen werden. Bei dem biologischen Anbau von Mate wird sichergestellt, dass nur wenig oder gar keine Pestizide zum Einsatz kommen, welche ebenfalls einen erheblichen Einfluss auf die Qualität der geernteten Mate-Blätter haben können.

Der einzigartige Geschmack des Mate Tees wird vor allem durch den spezifischen Verarbeitungsprozess geprägt, denn die Matepflanze kann getrocknet, geröstet, geschnitten oder pur verarbeitet werden. Dadurch entstehen unterschiedliche Teesorten, die sich sowohl vom Geschmack als auch vom Aussehen her unterscheiden. So ist beispielsweise der Geschmack von puren Mate-Blättern intensiv und auch die Wirkung der Pflanze stark. Während dem Trocknungsverfahren werden die geernteten Blätter für kurze Zeit über offenem Feuer getrocknet. Somit stoppt die Oxidation des Mate-Tees und die Blätter bleiben grün, gleichzeitig entzieht dieser Vorgang den Blättern einen Teil der Feuchtigkeit. Während dem weiteren Ablauf wird der Tee mit heißer Luft getrocknet, somit hat ein Blatt nur noch etwa 5% seines ursprünglichen Gewichts. Geröstete Mateblätter werden nach dem Trocknen geröstet, was den Koffeingehalt des Tees erhöht und ein herbes Röstaroma freisetzt.

Gesunder Mate Tee: Mehr als nur ein Trend

Die in Südamerika beheimatete Mate-Pflanze hat es wirklich in sich, denn der daraus gewonnene Tee enthält viele wertvolle Inhaltsstoffe, die die Gesundheit unterstützen und das Wohlbefinden steigern können. So kann der Genuss von Mate Tee wach machen, entspannend wirken, verschiedene Krankheiten vorbeugen und sogar beim Abnehmen helfen. Darüber hinaus ist Mate eine gut verträgliche Alternative zu Kaffee und vor allem gesünder als andere koffeinhaltige Getränke, wie Cola oder Energydrinks. Mate Tee kann sowohl kalt als auch warm getrunken werden und es gibt ihn in vielen leckeren Varianten, wie beispielsweise einem Chai-Mate-Latte, in Erfrischungsgetränken oder Teemischungen, sodass für jeden Geschmack etwas dabei ist.

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Tee Ziehzeit: So lässt man Tee richtig ziehen /tee-ziehzeit-so-laesst-man-tee-richtig-ziehen/ Fri, 13 Jun 2025 12:11:10 +0000 https://p694050.mittwaldserver.info/?p=1570 Damit Tee sein volles Aroma, aber je nach Sorte seine belebende, entspannende oder auch wohltuende Wirkung entfalten kann, ist es wichtig auf die richtige Ziehzeit der Teesorte zu achten. Des Weiteren sollte für einen sicheren Genuss auch die Wassertemperatur, mit der der Tee zubereitet wird, stimmen.

Welche Unterschiede gibt es bei der Ziehzeit von Tee?

Die Ziehzeit von Tee ist vor allem von der Sorte abhängig. Aber auch die Beschaffenheit der Teeblätter, ob sie beispielsweise sehr fein, eher groß, trocken oder frisch sind sowie die Größe der verwendeten Teekanne oder Tasse und selbstverständlich auch die eigene Vorliebe beeinflussen die Tee Ziehzeit.

Ganz allgemein gesagt verkürzt sich die Ziehzeit, je frischer die Blätter sind. Wer also im eigenen Garten oder auf dem Balkon Kräuter pflanzt und erntet, kann sich aus diesen einen frischen Tee aufbrühen, der nicht so lange ziehen muss. Denn beim Trocknen der für den Tee verwendeten Pflanzen geht bereits ein Teil der ätherischen Öle verloren, weswegen ein solcher Tee länger ziehen sollte. Die Tee Ziehzeit fällt ebenfalls deutlich geringer aus, je mehr Blätter oder Kräuter verwendet werden oder je kleiner die verwendete Tasse ist.

Die Brühzeiten verschiedener Teesorten im Überblick

Damit euer Tee das nächste Mal auf jeden Fall gelingt und ihr in den vollen Tee-Genuss kommt, haben wir hier eine grobe Zusammenfassung der unterschiedlichen Brühzeiten verschiedener Teesorten für euch:

  • Die Ziehdauer von schwarzem Tee: Schwarzer Tee wird gerne mal am Morgen getrunken, um den Kaffee zu ersetzen, denn ihm wird eine wachmachende Wirkung nachgesagt. Damit sich das Koffein optimal entfalten kann und die im Tee enthaltenen Gerbstoffe nicht zu dominant werden, ist eine Ziehzeit von drei bis fünf Minuten empfehlenswert. Denn erst nach dieser Zeitspanne, kann sich das Koffein aus den Blättern lösen. Tatsächlich bleibt der Koffeingehalt bei einer Brühzeit von mehr als fünf Minuten gleich. Allerdings verteilen sich dann auch vermehrt Gerbstoffe, welche die Wirkung des Koffeins abschwächen können.
  • Die Brühzeit von grünem Tee: Beim Aufguss von grünem Tee hat vor allem die Qualität der Teeblätter einen Einfluss auf die Ziehzeit. Je höher die Qualität, desto länger können die Blätter ziehen und die belebende Wirkung sich entfalten. Dennoch ist eine relativ kurze Ziehzeit des Tees von drei bis vier Minuten bei der anregenden Sorte üblich und auch bei der Temperatur des Wassers unterscheidet sich der grüne vom schwarzen Tee. Im Gegensatz zu diesem sollte das aufgekochte Wasser, bevor der grüne Tee damit aufgebrüht wird, ein paar Minuten lang stehen gelassen werden. Die Teezubereitung mit etwa 80 Grad heißem Wasser sorgt dafür, dass dieser nicht pelzig schmeckt und die Inhaltsstoffe sowie der Geschmack besser erhalten bleiben. Aber aufgepasst: In der Regel kann man nur grünen Tee mit einer niedrigeren Temperatur als 100 Grad Celcius zubereiten und sicher genießen. Denn die Teeblätter von Grüntee werden nach der Ernte sowieso mit heißem Wasserdampf behandelt, was Keime oder sonstige unerwünschte Stoffe abtötet.
  • Die Ziehzeit von Früchte- und Kräutertees: Nach dem klassischen Verständnis von Tee zählen Früchte- und Kräutertees nicht zu den Teesorten, da sie nicht aus der Teepflanze gewonnen werden. Es handelt sich dabei vielmehr um teeähnliche Aufgussgetränke als Teesorten. Dennoch erfreuen sie sich großer Beliebtheit und schmecken sowohl warm als auch kalt, was sie zu idealen Getränken sowohl im Sommer als auch im Winter macht. Anders als schwarzer oder grüner Tee enthalten Kräuter- und Früchtetees in der Regel kein Koffein, was sich auf die Tee Ziehzeit auswirkt. Teeaufgüsse aus Kräutern oder Früchten können normalerweise völlig problemlos sechs bis acht Minuten oder für einen intensiveren Geschmack auch mal länger ziehen.
  • Die Ziehdauer von Arzneitees: Bei vielen Krankheiten, seien es Erkältungen, Magen-Darm-Störungen oder Harnwegsinfekten, lassen sich die Symptome mit ganz natürlichen Mitteln, wie zum Beispiel mittels einiger Pflanzen, abschwächen und auch die Krankheitsdauer kann durch den Konsum von Erholungstees verkürzt werden. Derartige Arzneitees findet man meistens in Apotheken oder auch in Drogerien. Damit die Wirkstoffe in solchen Teesorten enthalten bleiben und nicht mit dem heißen Wasserdampf abhandenkommen, sollte man den wohltuenden Tee während der Ziehzeit abdecken. Arzneitees sollten 10 bis 15 Minuten ziehen. Diese Ziehzeit ist etwas länger als bei anderen Teesorten und hängt davon ab, wie schnell sich die wohltuenden Wirkstoffe sowie Gerbstoffe aus der Pflanze lösen.

Die Wirkung der Ziehzeit bei Tee

Aber was passiert, wenn man die Tee Ziehzeit nicht einhält, oder den Tee vielleicht sogar in der Küche vergisst? In den meisten Fällen ist das halb so schlimm. Aber gerade bei koffeinhaltigen Teesorten, wie zum Beispiel schwarzem oder grünem Tee sollte man sich an die Ziehzeit halten, da dieser ansonsten bitter schmecken kann. Außerdem lösen sich beim Schwarztee bei einer längeren Ziehzeit als vorgegeben mehr Polyphenole, auch sekundäre Pflanzenstoffe genannt, welche die Wirkung des Koffeins entschärfen können. Dadurch wirkt der Tee zwar nicht gleich beruhigend, aber möglichweise weniger belebend.

Mit großen Nebenwirkungen muss man also in der Regel nicht rechnen. Im Gegenteil: je länger ein Tee zieht, desto mehr Substanzen verteilen sich aus den Blättern. Gerade Tanninhaltige Tees, wie zum Beispiel schwarzem Tee, wird eine beruhigende Wirkung auf die Verdauung nachgesagt. Enthält der aufgebrühte Tee viele Gerbstoffe, kann der Genuss davon bei Magen-Darm-Problemen, wie unter anderem Durchfall, lindernd wirken. Daher liegt die ideale Ziehzeit von Arzneitees auch meistens zwischen 10 und 15 Minuten, denn solange benötigen die Wirkstoffe der Pflanzen bis sie sich im Wasser entfalten und einen positiven Effekt auf mögliche Krankheitssymptome zeigen.

Damit nichts schief läuft, hält man sich am besten auf die angegebene Zeit, welche meistens auf der Teeverpackung oder dem Etikett des Teebeutels zu finden ist und stellt sich Wecker, um den Teebeutel rechtzeitig aus dem Wasser zu nehmen. Und dann heißt es Abwarten & Tee trinken

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Kamillentee für Babys – krampflösend und wirksam /kamillentee-fuer-babys-krampfloesend-und-wirksam/ Fri, 13 Jun 2025 12:10:48 +0000 https://p694050.mittwaldserver.info/?p=1569 Der eigene Nachwuchs – ein Geschenk, das für uns das Wichtigste auf der Welt sein kann. Ein Schatz, den wir gut behüten und für den wir immer sorgen. Gerade weil uns unser Baby am Herzen liegt, suchen viele Mütter um Rat, wenn es dem eigenen Kind schlecht geht, weil es für sie höchste Priorität hat, dass ihr Kind wohlbehütet und gesund ist. Trotzdem oder gerade deshalb suchen sie oft Lösungen, bei denen sie nicht auf Medikamente angewiesen sind, gleichzeitig wollen sie ihrem Schössling aber natürlich helfen. Eine adäquate Lösung für vielerlei Beschwerden eines Babys oder Kleinkinds können verschiedene Tees sein. Besonders wohltuend und schonend ist der Kamillentee, durch seine besondere Zusammensetzung von Inhaltsstoffen. Auch zur Beruhigung eignet sich Kamillentee gut, wenn man als Mutter auch mal eine Auszeit benötigt! Dafür kannst du unseren Keep Calm Tee mit Kamille ausprobieren und dir eine Pause gönnen.

Die Kamille und ihre wohltuende Kraft

Kamille ist eine der bekanntesten Arzneipflanzen in Europa. Schon seit Jahrhunderten wird die Kamille als Arznei- und Hausmittel verwendet, indem sie bei Bauchschmerzen, teilweise zur äußeren Verwendung oder sogar als Erkältungstee eingesetzt wird. Kamille wird heutzutage nur noch selten in der Natur gefunden und ist heimisch in ganz Europa. Kamille kannst du vor allem an dem für sie typischen Duft erkennen.

Der Kamillentee, der eines der bekanntesten Produkte der Kamille ist, ist besonders gut geeignet gegen Bauchschmerzen oder andere Beschwerden, da er zusätzlich zur erholsamen Wirkung auch noch wohlig warm ist, was dem Bauch bekanntlich guttut. Die positive Wirkung der Kamille entstammt von ihren belebenden Inhaltsstoffen, darunter ätherische Öle und Flavonoide. Diese hemmen im Körper Entzündungen, kämpfen gegen Bakterien an und lösen Krämpfe.

Warum Kamillentee für Babys?

Kamille ist eine Arzneipflanze – so viel wissen wir jetzt schon. Aber ist Kamillentee so sanft, dass man ihn auch bei Babys einsetzen kann? Tatsächlich ist der Tee der Kamillenblüte eine der schonendsten Geheimwaffen, wenn es um Beschwerden bei Babys oder Kleinkindern geht. Leidet dein Kind an Magenschmerzen, Krämpfen oder Blähungen, kann Kamille manchmal die Medizin ersetzen und deinem Kind trotzdem Schmerzen ersparen. So greifst du auf komplett pflanzliche Mittel zurück, die keinen Schaden anrichten. Auch bei Fieber, Husten oder Halsschmerzen kann Kamillentee ein echter Retter sein!

Ein weiterer Schmerzpunkt, bei dem die kraftvolle Kamille helfen kann, ist das Zahnen der Babys. Wenn dein Baby zahnt, können sanfte Kräutertees als Zahnungshilfen zum Einsatz kommen. Ein in Fenchel- oder Kamillentee getauchtes Stofftaschentuch (auch Molton- oder Mulltücher und Waschlappen sind möglich) zum Draufbeißen schafft oft Abhilfe. Diese sollte man nur oft genug wechseln, damit sich keine Keime ablagern!

Die schmerzenden Stellen kann man auch, falls es dem Kind gefällt, mit einer Tinktur aus Salbei oder Kamille massieren. Diese stellst du aus zwei Teelöffeln der Pflanze und 150 ml kochendem Wasser her. Ähnliches ist ebenso in der Apotheke erhältlich. Oder du lässt dein Kind ein wenig mit Kamillentee gurgeln, was jedoch erst ab einem bestimmten Alter geht.

Auf was sollte man achten bei Tee für Kinder und Babys?

Tee ist zwar äußerst beruhigend und angenehm, trotzdem ist der Zaubertrank nicht für jede Lebenslage geeignet! Um auch auf der sicheren Seite zu sein solltest du ein paar Sachen beachten.

Ungeeignete Tees für Babys

Kamillentee enthält, im Gegensatz zu manch anderem Tee, kein Koffein oder andere reizende Stoffe. Auf keinem Fall sollte man Babys koffeinhaltigen Tee verabreichen, da sich dies negativ auf die Gesundheit auswirken könnte. Also Finger weg von Schwarztee und Grüntee!

Auch auf Pfefferminztee sollte verzichtet werden, da er bei Babys die Magenschleimhäute reizen kann. Bei Erwachsenen und älteren Kindern kann der Tee wahre Wunder bei Erkältungen helfen, jedoch reizt das, bei Erwachsenen unterstützende, enthaltene Menthol den Magen des Babys.

Ein weiterer Punkt im Tee 1×1 für Babys ist der Zucker. Teesorten sollten bei Verabreichung an dein Baby kein Zucker enthalten und ebenso sollte kein Zucker zum Tee hinzugefügt werden. Auch bei den wenigen Zähnen kann der Zucker schon Zähne angreifen und ist in jungem Alter nicht gut für das Baby.

Zu guter Letzt solltest du unbedingt auf synthetische Aromen achten, die häufig in einigen Tees enthalten sind. Darunter Aromen, wie Vanille, Apfel oder Himbeere, die das Kind nicht unbedingt braucht.

Alter und Nahrung

Eine weitere Sache die du beachten solltest, ist das Alter deines Kindes. Deinem Nachwuchs sollte Kamillentee oder jeglicher anderer Tee nicht vor dem siebten Lebensmonat verabreicht werden. Solange du stillst, benötigt dein Baby nämlich keine zusätzliche Flüssigkeit – das gilt sowohl für Wasser als auch für Tee. Denn in der Muttermilch liegt der Wasseranteil bei etwa 90 Prozent. Bekommt dein Kind Pre-Nahrung, sind weitere Getränke ebenfalls noch nicht notwendig. Wird mit dem Füttern von Brei begonnen, solltest du zu jeder Mahlzeit allerdings auch ein Fläschchen reichen – mit Wasser oder ungesüßtem Tee. Das ist meistens so ab dem siebten Lebensmonat der Fall. Hier kann dann auch Kamillentee verwendet werden.

Arten und Menge des Kamillentees

Wie schon erwähnt ist Kamille eine Arzneipflanze. Dadurch hat sie stärkere Wirkungen als andere pflanzliche Tees und sollte einem Kind nicht zu oft verabreicht werden. Regelmäßiges Trinken von Kamillentee ist nicht vorteilhaft, dieser sollte nur zum Lindern von Beschwerden genutzt werden.

Bei Kamillentee solltest du auf Fairtrade und Bio Anbau achten, damit dein Kind auch die guten Inhaltsstoffe der echten Kamille bekommt, herkömmliche Discounter-Tees können da kaum mithalten. Andere verwandte Arten haben übrigens keinen gesundheitlichen Effekt, deswegen sollte man immer auf echte Kamille zurückgreifen. Für die Inhaltsstoffe solltest du den Tee auch lang genug ziehen lassen und natürlich gut abkühlen lassen.

Wie viel Tee dürfen Babys trinken?

Zu beachten ist, dass Tee den Magen deines Babys füllt und so dazu führen kann, dass es weniger Milch trinkt. Um vor einer Unterversorgung von Nährstoffen zu schützen, sollte das Babys deshalb nicht zu viel Tee trinken. Eine zusätzliche Flüssigkeitszufuhr neben dem Stillen ist auch, wie gesagt nicht nötig. Doch nicht jedes Baby verweigert Milch nach einer guten Portion Tee, deshalb muss man hier ausprobieren, wie es für das eigene Kind am besten passt oder einfach den richtigen Zeitpunkt oder die richtige Menge finden. Gerade bei erholsamen Tees, wie Kamillentee, sollte aber auf eine gewisse Einhaltung der Menge geachtet werden.

Kamillentees bei Schwangeren und Stillenden

Die Dosierung des Tees spielt eine große Rolle. Aber über die Frage, wie viel Tee Schwangere oder stillende Mütter trinken dürfen, scheiden sich die Geister. Empfehlungen reichen hier von 250 ml pro Tag über 1 Liter bis hin zu uneingeschränktem Teekonsum. Immer wieder findet sich die Angabe „in Maßen“.

Wenn du wirklich sichergehen möchtest, solltest du die Dosierung individuell mit deiner Hebamme, dem Kinderarzt oder einem Apotheker abstimmen. Wenn im Konsens ein Go gegeben wurde, kannst du ohne Probleme Tee zu dir nehmen. Denn Kamillentee ist ein echter Star, wenn es um Erholung geht, gerade bei den unangenehmen Schwangerschaftsbeschwerden Übelkeit und Unwohlsein kann er sanft helfen. Ohne Zucker und Süßstoff ist er, in Maßen verzehrt, ein kalorienarmer Durstlöscher. Aber auch Fencheltee kann unbesorgt getrunken werden. Gerade bei Magen-Darm-Beschwerden hat er eine positive Wirkung.

Auch oder gerade beim Stillen kann man Fenchel- und Kamillentee trinken. Die Wirkstoffe werden durch das Stillen an das Baby weitergegeben. Und einen weiteren angenehmen Effekt hat Fenchel außerdem: Er wirkt milchfördernd und wird deshalb auch als Still-Tee empfohlen.

Andere Teesorten, die für Babys geeignet sind

Natürlich kannst du deinem Baby auch ein wenig Abwechslung gönnen und auf andere Teesorten als Kamillentee zurückgreifen.

Beispielsweise ist ungesüßter Früchtetee ein beliebter Tee für Kinder ab dem siebten Monat. Jedoch enthalten Sorten wie Hagebuttentee oder Hibiskustee Säure und werden von manchen Babys nicht gut vertragen oder gemocht. Probiere dann lieber mildere Varianten aus.

Auch Rooibostee ist trotz zuckerloser Inhaltsstoffe süßlich im Geschmack, mild, koffeinfrei und eignet sich daher gut für Kinder.

Viele Kräutertee-Sorten wie Fencheltee, Kümmeltee, Anistee, Melissentee oder Salbeitee sind für Säuglinge und Babys geeignet. Da sie meist auch unterstützende Stoffe gegen körperliche Beschwerden enthalten, sollten sie ihn nur bei Bedarf und nicht jeden Tag trinken.

Weitere Tipps für Babys mit Bauchschmerzen

Falls auch ein beruhigender Kamillentee nichts helfen sollte, gibt es noch einige Hausmittel, die du probieren könntest, damit es deinem Baby bei Bauchbeschwerden besser geht.

Zum einen kannst du ein paar leichte Übungen probieren, dafür solltest du aber stets vorsichtig sein. Ein Beispiel einer Übung, die du machen könntest, ist eine Bauchmassage beim Baby. Dafür streichst du sanft im Uhrzeigersinn um den Bauchnabel des Babys, das entspannt den Bauch und wirkt krampflösend. Ein weiterer Tipp ist das langsame Hochschieben der Beine Richtung Oberkörper. Dabei unterstützt du dein Baby bei möglichen Blähungen und dein Kind kann quasi „Luft ablassen“. Das könnte am Anfang etwas ungewohnt, vielleicht sogar witzig sein, aber ein bisschen Spaß darf immer sein. Eine letzte Übung, die du probieren kannst, ist der Fliegergriff: Das Baby liegt bäuchlings auf Ihrem Unterarm und die Hand greift einen Oberschenkel, der Kopf des Babys zeigt Richtung Ellenbogenbeuge.

Was auch helfen kann ist Wärme. Eine warme Auflage oder ein warmes Bad können Wunder bewirken! Auch ein Kirschkernkissen oder eine kleine Wärmflasche können auf dem Bauch helfen. Zusätzlich wärmend sind eben auch Tees, die Babys somit bedenkenlos verabreicht werden können. Unter Betrachtung aller Gesichtspunkte ist Kamillentee ein echt kräftiger Mitstreiter, wenn es um Babybeschwerden geht.

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Kamille: Die Arzneipflanze und ihre ganz besondere Wirkung /kamille-die-arzneipflanze-und-ihre-ganz-besondere-wirkung/ Fri, 13 Jun 2025 12:08:59 +0000 https://p694050.mittwaldserver.info/?p=1565 Sie ist nicht nur schön anzuschauen, sondern besitzt auch einige positive Wirkungen, die bereits seit Jahrtausenden zum Einsatz kommen. Die Rede ist von Kamille, zu lateinisch Marticaria chamomilla. Aber nicht alle Arten der Pflanze sind gleich effektiv. Die Hundskamille wird sogar als leicht giftig eingestuft. Am wirksamsten ist die Echte Kamille als Arzneipflanze. Sie stammt aus der Pflanzenfamilie der Korbblütler und hat aufgrund ihrer ausgeprägten Wirkung ein vielfältiges Einsatzgebiet. Bei der Echten Kamille handelt es sich um eine einjährige Pflanze, die gegen Ende des Sommers verwelkt und nur dank ihrer abgeworfenen Samen wieder an derselben Stelle wachsen kann. Ursprünglich kommt die Pflanze aus Vorderasien und der Osteuropäischen Region, aber mittlerweile ist sie weltweit verbreitet. Heute sieht man sie jedoch immer seltener in der freien Natur, denn die Verwendung von Herbiziden und Pestiziden in der Landwirtschaft hat stark zur Ausrottung dieser bedeutenden Pflanze beigetragen.

Diese Wirkung geht von der Kamillenpflanze aus

Die Echte Kamille ist ein natürliches Wunderwerk, das sowohl innerlich als auch äußerlich angewendet werden kann und gegen eine Vielzahl von Beschwerden hilft. Dabei werden vor allem die Blüten der Pflanze verwendet, um die wertvollen Inhaltstoffe zu gewinnen.

Eine großartige Eigenschaft der Kamillenpflanze ist ihre entzündungshemmende Wirkung. So kann sie die Wundheilung bei Verletzungen auf der Haut oder den Schleimhäuten unterstützen, weswegen sie sehr hilfreich bei Entzündungen im Mund und Rachenraum oder den Atemwegen sein kann. Kamillentee bei einer Erkältung oder sogar einer Mandelentzündung zu trinken und zu gurgeln kann daher sehr wohltuend wirken.

Ein weiteres Anwendungsgebiet der Kamillenblüten sind Magen-Darm-Beschwerden, denn die Echte Kamille hat eine krampflösende und beruhigende Wirkung. Dank der antibakteriellen Stoffe kann Kamillentee selbst bei Magen-Darm Infektionen den Körper bei der Genesung unterstützen. Zudem regulieren die in der Kamillenpflanze enthaltenen Schleimstoffe die unverhältnismäßige Säureproduktion im Magen, beispielsweise bei Sodbrennen oder einer Gastritis.

Wer sich nach einer Portion Entspannung sehnt, tut sich mit einer Tasse Little Dreamer etwas Gutes. Denn die beruhigende Wirkung von Kamille in Kombination mit Lavendel und Zitronenmelisse kann einem dabei helfen, den Alltagsstress hinter sich zu lassen und wieder zur Ruhe zu kommen. Personen mit Schlafstörungen profitieren ebenfalls von der entspannenden Wirkung der Nutzpflanze.

Die Wirkung von Kamillentee eignet sich auch hervorragend, um ihn Babys gegen vielerlei Beschwerden zu verabreichen. Von Bauchschmerzen über Blähungen bis hin zu Zahnschmerzen, wenn die ersten Zähnchen rauswollen. Kamille ist ein sehr gutes natürliches Erholungsmittel, denn sie enthält im Gegensatz zu anderen Teepflanzen kein Koffein und wirkt sehr sanft.

Verantwortlich für die wohltuende Wirkung der Kamille sind in erster Linie ätherische Öle und Flavonoide, also sekundäre Pflanzenstoffe. Das in den Blüten vorkommende ätherische Kamillenöl besteht aus Bisabolol und Matricin und wirkt entzündungshemmend. Die höchste Konzentration dieser Stoffe findet man in speziellen Kamillen-Tinkturen, aber auch in der Tee-Variante sind diese enthalten.

So wird Kamille angewendet

Wer von der wohltuenden Wirkung der Kamillenblüten profitieren möchte, kann sie beispielsweise innerlich anwenden in Form eines Tees oder auch einer Tinktur, die verdünnt verwendet wird. Mit etwas Wasser vermischt eignet sich die Kamillentinktur zum Gurgeln oder Inhalieren.

Wer hätte es gedacht, aber die Echte Kamille ist ein wahrer Allrounder und kann selbst in Sachen Gesichtspflege weiterhelfen. Die einzigartige Wirkung der Pflanze machen sich auch einige Kosmetikunternehmen zunutze, indem sie diese in ihren Pflegeprodukten verarbeiten. Aber man kann auch ohne teure Pflegeprodukte von der Kraft der Kamillenpflanze profitieren: Ein abgekühlter Kamillenteebeutel muss nicht gleich im Müll landen. Wer mit Unreinheiten oder Entzündungen im Gesicht zu kämpfen hat, kann den Teebeutel sanft auf die betroffenen Hautstellen drücken, alternativ kann man mit einem Aufguss auch ein Gesichtsdampfbad durchführen. Die Blüten der Kamille enthalten entzündungshemmende Stoffe und können sogar bei Akne oder anderen Hauterkrankungen wie Neurodermitis nützlich sein. Für eine Ganzkörperbehandlung kann man die Kamillenblüten auch als Badezusatz verwenden. Für die Kopfhaut kann sich eine Spülung mit Kamillentee als feuchtigkeitsspendend erweisen und sie verleiht den Haaren einen natürlichen Glanz, doch aufgepasst: Ein Aufguss mit Kamillenblüten kann die Haare bei richtiger Anwendung auch aufhellen.

Da die Blätter, Knospen und Blüten der Echten Kamille essbar sind, wird sie auch gerne in der Küche verwendet. Beispielsweise erweisen sich die Blätter als feinwürzige Komponente in Suppen. Die genießbaren Blüten kann man auch ähnlich wie Gemüse zubereiten, indem man diese, nachdem sie in Wasser eingelegt wurden, in etwas Öl leicht anbrät. Aber auch zum Garnieren von Salaten oder anderen Gerichten eignen sich Kamillenblüten hervorragend.

Wohltuenden Kamillentee richtig zubereiten

Auch wenn die Echte Kamille in der freien Natur eher selten zu finden ist, kann man sie ganz einfach im eigenen Kräutergarten anpflanzen. Aus den Blüten kann man sogar seinen eigenen Tee machen, indem man diese kurz nach dem Aufblühen erntet und vorsichtig trocknen lässt. Für eine Tasse selbstgemachten Kamillentee gibt man etwa zwei bis drei Teelöffel in eine Tasse und übergießt diese mit kochendem Wasser. Nach einer Ziehzeit von zehn Minuten kann man die Blüten durch ein Teesieb abseihen und den heißen Tee genießen.

Allerdings hat nicht jeder die Möglichkeit Kamille im eigenen Garten oder auf dem Balkon anzupflanzen. Um an hochwertige Kamillenblüten zu kommen, kann man sich auch einfach in der nächsten Apotheke, online oder sogar im Bio-Supermarkt umschauen. Wenn man einen Kamillentee in fertiger Form kauft, sollte man jedoch darauf achten, dass dieser ökologisch zertifiziert ist. Tatsächlich wird ein Großteil der für Tee verwendeten Pflanzen immer noch mit Pflanzenschutzmitteln behandelt und Pestizidrückstände in dem verkauften Endprodukt festgestellt. Bei dem ökologischen Anbau von Kräutern wird sichergestellt, dass diese ohne derartige Mittel angepflanzt werden. Auch sonst bietet Bio-Tee viele Vorteile für die Umwelt.

Die Kamillenpflanze ist relativ anspruchslos im Anbau. Das bedeutet, dass sie auf sonnigen trockenen Böden gedeiht und nicht viel Wasser zum Wachsen benötigt. Das macht die Kamille aus nachhaltiger Perspektive gesehen zu einer ressourcenschonenden Pflanze. Unsere neue Sorte Nachhaltige Kamille wird komplett ökologisch erzeugt und die Pflanzen frei von Pestiziden und synthetischem Dünger angebaut.

Wer Kamille eher meiden sollte

Auch wenn Nebenwirkungen, bei einer angemessene Anwendung von Kamille, nicht bekannt sind, sollten Personen mit einer Allergie gegen Korbblütler jedoch von einer übermäßigen Verwendung absehen, da dies unter anderem zu Hautreizungen führen kann.

Fazit zum Wundermittel Kamille

Die Kamille ist ein wahrer Allrounder unter den Arzneipflanzen, denn dank ihrer einzigartigen Wirkung kann sie bei den verschiedensten Beschwerden Abhilfe schaffen. Gerade in der Erkältungshochphase im Winter ist es sinnvoll Kamillentee zu Hause zu haben, denn er wirkt antibakteriell und hilft sogar bei Magen-Darm-Problemen. Aber auch bei äußeren Anwendungen auf der Haut kann eine Tinktur aus Kamillenblüten entzündungshemmend und beruhigend wirken. Zudem ist die Echte Kamille eine lang bewährte Nutzpflanze mit großartiger Wirkung, die im Kräutertee ihr feines Aroma entfaltet und gleichzeitig den Körper stärkt.

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Tee im Sommer? Deshalb ist Tee gut für dich bei Hitze /tee-im-sommer-deshalb-ist-tee-gut-fuer-dich-bei-hitze/ Fri, 13 Jun 2025 09:59:41 +0000 https://p694050.mittwaldserver.info/?p=1558 Je höher die Temperaturen, umso kälter muss das Getränk sein, könnte man meinen. Doch tatsächlich ist die eiskalte Limonade oder Cola gar nicht mal so gut für unseren Körper, im Vergleich zu einer Tasse lauwarmer Tee.

So erfrischend ist Tee im Sommer

Gerade in den Sommermonaten ist es wichtig auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr zu achten und regelmäßig etwas zu trinken, der Flüssigkeitsbedarf steigt in dieser Zeit sogar um das Drei- bis Vierfache an. Denn der Körper verliert durch die erhöhte Schweißproduktion viel Wasser, welches er braucht, um einwandfrei arbeiten zu können. Daher werden täglich etwa 2-3l Wasser empfohlen. Wer viel Sport treibt und mehr schwitzt sollte ruhig etwas mehr trinken.

Warme Getränke wie Kräuter- oder Früchtetees schmecken nicht nur lecker, sie sind genau wie Wasser frei von Kalorien, da sie in der Regel keinen Zucker enthalten und bestimmte Sorten, wie beispielsweise Minztee oder Tees mit Zitronengras können in den heißen Sommermonaten sehr belebend und erfrischend wirken. Ebenso enthalten Tees wichtige Mineralstoffe, die durch das vermehrte Schwitzen ausgeschieden werden können und gleicht somit diesen Mineral- und Elektrolyverlust aus.

Das Getränk für den Sommer: Warmer Tee

Die Temperaturen draußen steigen und die Lust auf ein eiskaltes Getränk wird größer. Viel trinken ist während der warmen Jahreszeit enorm wichtig und besonders bei Babys, Kleinkindern oder älteren Personen, sollte zusätzlich darauf geachtet werden, dass diese genug trinken. Damit der Körper aufgenommenes Wasser gut verarbeiten kann, sollten jedoch ein paar Dinge beachtet werden.

Anders als vielleicht angenommen, sind kalte Getränke im Sommer nicht immer eine gute Idee. Damit die kalte Flüssigkeit vom Körper verarbeitet werden kann, muss sie erst einmal auf Körpertemperatur erwärmt werden, durch diese Schutzfunktion verhindert der Körper, dass wichtige Organe, wie beispielsweise der Magen durch die Kälte Schaden nehmen. Je kälter das Getränk, desto mehr Energie benötigt man für diesen Vorgang. So gesehen heizt sich der Körper durch kalte Flüssigkeiten sogar stärker auf, als das bei lauwarmen Tees der Fall ist. Dies kann dazu führen, dass der Kreislauf unnötig belastet wird und wir schneller erschöpft sind, denn bei sehr hohen Temperaturen, wie wir sie von Juni bis August erleben, arbeitet unser Körper bereits auf Hochtouren.

Ein weiterer Vorteil von warmen Getränken bei sommerlicher Hitze ist, dass sie auf jeden Fall den Durst stillen und einigen Sorten erfrischende Wirkungen nachgewiesen sind. Beispielsweise können Minztees aufgrund ihres Mentholgehalts für einen frischen Atem und allgemein ein belebtes Gefühl sorgen. Darüber hinaus enthalten einige Kräutertees Heilpflanzen, welche viele Beschwerden, wie Bauchschmerzen oder Übelkeit lindern und auch Erkältungen vorbeugen können.

Außerdem wird durch die Aufnahme von warmen Getränken ein Hitzesignal im Körper ausgesendet, dass diesen dazu bringt die eigene Wärmeproduktion zu verringern. Gleichzeitig fängt man durch den Genuss von warmem Tee an leicht zu schwitzen, wodurch der Körper ebenfalls abgekühlt wird.

Warmer Tee im Sommer und seine lange Tradition

Die besondere und unterstützende Wirkung von Tee an heißen Tagen oder im Sommer ist in südlichen Ländern längst bekannt. Daher besitzt beispielsweise die Türkei oder auch das heiße Marokko selbst bei hohen Temperaturen eine ausgeprägte Teekultur.

Auch Wüstenvölker, wie die Beduinen, trinken hauptsächlich warmen Tee schlückchenweise über den ganzen Tag verteilt. So sorgen sie dafür, dass der Körper gleichmäßig Flüssigkeit erhält und diese ohne viel Energie aufwenden zu müssen verarbeitet. Durch den Genuss von warmem Tee bei hohen Temperaturen kann der natürliche Kühleffekt einsetzen, bei dem sich der Körper durch die Schweißproduktion und der damit einhergehenden Verdunstungskälte schließlich abkühlt.

Wichtig ist dabei nicht auf einmal eine große Menge an Flüssigkeit zu sich zu nehmen, sondern besser in regelmäßigen Abständen kleine Mengen zu trinken. Denn das Durstgefühl tritt oft erst ein, wenn es bereits zu spät ist und dann machen sich schlimmsten Falls Schwindel oder Kopfschmerzen bemerkbar.

Selbstgemachter Eistee

Will man nicht auf seinen Eistee im Sommer verzichten ist es sinnvoll diesen ganz einfach selbst zu machen. Denn die im Supermarkt erhältlichen Varianten enthalten oft große Mengen an Zucker. Dazu brüht man am besten am Vortag eine Kanne des gewünschten Tees auf. Besonders erfrischend sind Mischungen mit Zitronenmelisse, Verbene oder auch Minze für den extra Frischekick. Diese kann man nach Belieben mit etwas Honig, Zitronensaft oder Agavendicksaft verfeiern und nach dem Abkühlen genießen.

Auch spezielle Tees, die in kaltem Wasser ziehen können, wie beispielsweise unsere Cold Water Infusers sind eine leckere zuckerfreie Alternative zu handelsüblichen Limonaden.

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