Gesundheit – Cupper Teas / Natürlich, Fair & Lecker Thu, 03 Jul 2025 11:40:34 +0000 de hourly 1 /wp-content/uploads/2025/06/Cupper_Favicon-150x150.png Gesundheit – Cupper Teas / 32 32 Gesunder Tee – wie bestimmte Teesorten den Körper unterstützen können /gesunder-tee-wie-bestimmte-teesorten-den-koerper-unterstuetzen-koennen/ Wed, 02 Jul 2025 10:04:04 +0000 https://p694050.mittwaldserver.info/?p=841 Tee trinken ist gesund! Das ist doch mal ein Statement – und es enthält einige Wahrheiten! Viele Tees haben eine erholsame oder gesundheitsfördernde Wirkung, die aus ihren Inhaltsstoffen entspringen. Sie enthalten Stoffe, wie Flavonoide oder ätherische Öle, die den Körper bei Beschwerden beruhigen und eine positive Wirkung haben können. Eine Wunderwaffe gegen Bauchschmerzen oder ein täglicher Morgentee für die Gesundheit, Tee hat einiges zu bieten. Es gibt aber bestimmte Teesorten, die gesünder sind als andere, welche das sind und warum das so ist erfährst du hier.

Tee als traditionelles Gesundheitsmittel

Seinen Ursprung besitzt der Tee im weit entfernten China, dort wurde er schon vor 5000 Jahren entdeckt und getrunken. Damals wurde der Tee von buddhistischen Mönchen als Gesundheitselixier getrunken, die Mönche schwuren auf seine Wirkung, er half ihnen bei der Meditation und versprach ihnen ein langes Leben. Somit war der Tee damals schon als Heilgetränk im Einsatz. Dies führte sich dann fort, als der Tee zur Inselnation Japan kam und hier auch in Teetraditionen untergebracht wurde. Als sich der Tee immer weiter in der Welt verbreitete, nutzte man auch andere regionale Heilkräuter und Früchte für heiße Aufgüsse. Auf der ganzen Erdkugel wurde Tee als Heilmittel genutzt. Oft wurden bestimmte Mischungen als besonders wirksame Tees gegen Beschwerden eingesetzt, die teilweise heute noch existieren.

Welche Teesorten sind gesund und warum?

Wie bereits angesprochen, gibt es unter den verschiedenen Teesorten versteckte kleine Helden! Sie können den Körper bei Krankheiten unterstützen oder bieten einfach wahnsinnig viele gesunde Inhaltsstoffe. Diese heilsamen Wundertees kannst du im Anschluss nachlesen.

Wunder der Teepflanze

Die Teesorten mit den meisten Heilstoffen und Vorteilen sind die „echten“ Tees der Camellia sinensis oder auch der Teepflanze. Von dieser Pflanze entstammen die Hauptteesorten, die häufig mit anderen Pflanzen im Teebeutel gemischt werden. Sie enthalten jedoch Koffein, was man beachten sollte bei Portionierungen und Empfindlichkeiten, auch gerade bei kleinen Kindern. Trotzdem sind sie sehr wirksam im Kampf gegen Beschwerden. Diese Sorten werden nun mit ihren wundersamen Wirkungen vorgestellt.

  • Schwarzer Tee

Der Klassiker unter allen Teesorten ist schwarzer Tee, ob Darjeeling, Earl Grey oder Assam. Alle Sorten dieses Tees sind sehr gesund und, je nach persönlicher Präferenz, lieblich im Geschmack! Was macht den Tee jedoch so gesund? Die Antwort sind die tollen Inhaltsstoffe, darunter Koffein, das die Konzentration steigern kann oder die verschiedenen Gerbstoffe, die den Blutdruck und den Cholesterinspiegel senken können. Auch wirken diese Gerbstoffe antibakteriell und können sich positiv auf den Körper auswirken. Aufpassen sollte man hier nur bei Migräne oder bestimmten Medikamenten, da das Koffein sich manchmal nicht mit diesen Dingen verträgt. Wenn du jetzt interessiert bist, dann such dir deinen liebsten schwarzen Tee aus und lass dich von der Köstlichkeit verzaubern!

  • Grüner Tee

Einer der wohl gesündesten Getränke der Welt ist Grüntee! Das liegt daran, dass er die perfekte Kombination aus sekundären Pflanzenstoffen und Antioxidantien bildet. In grünem Tee sind Catechine enthalten – Pflanzenstoffe, die ein extrem hohes antioxidatives Potenzial aufweisen. Diese Antioxidantien sind wichtig, um den Körper vor feindlichen freien Radikalen zu schützen. So kann grüner Tee sogar bei Übergewicht und Diabetes helfen. Dabei macht er auch noch eine richtig gute Figur im Geschmack. Psst..Geheimtipp: Probier doch mal unseren Glorious Green Tea, um mit Grüntee zu starten!

  • Matcha Tee

Matcha Tee ist dem grünen Tee am ähnlichsten in der Herstellung. Der Unterschied liegt darin, dass bei der Herstellung die Teeblätter der Camellia sinensis beschattet werden, damit sie mehr Chlorophyll herstellen und somit grüner werden, als die Blätter bei anderen Teesorten. Diese Blätter werden dann gemahlen, eine Machart, die bei keinem anderen Tee üblich ist. Somit entsteht loses Pulver, das mit einem kleinen Besen in Wasser gerührt wird. Der Matcha ist übrigens ein Überbleibsel der asiatischen Teekultur, bei der man Tee oft einfach zermahlte. Ähnlich wie im Grüntee stecken im Matcha Tee viele Catechine. Das wirkungsvollste Catechin ist Epigallocatechingallat (EGCG). Durch diese Catechine steckt der Tee voller wertvoller Antioxidantien, die den Körper vor freien Radikalen schützen, gegen Entzündungen wirken und für gesunde Arterien sorgen können.

  • Weißer Tee

Auch der weiße Tee stammt von der Teepflanze. Jedoch wird er weder erhitzt noch fermentiert, was den Tee so „weiß“ oder durchsichtig erscheinen lässt. Auch weißer Tee ist extrem gesund, denn er enthält nicht nur viele Vitamine, sondern tatsächlich sogar dreimal so viel Catechine, wie grüner Tee. Die Menge im grünen Tee ist schon sehr gesund, doch der weiße Tee übertrifft alle Erwartungen! Ebenso gut zu wissen: Stoffe, wie Eisen, Calcium, Kalium, Fluorid, Natrium und Zink enthält der Tee auch, allesamt aufbauende und körperwichtige Verbindungen.

  • Oolong

Der letzte Tee im Bunde ist der Oolong Tee, in diesem sind besonders viele sekundäre Pflanzenstoffe enthalten, die antioxidativ wirken. Er ist vermutlich unbekannter als die restlichen Sorten, jedoch nicht unbedeutender! Durch die antioxidative Bindung der Radikale, soll der Oolong Tee auch Alterungsprozesse verlangsamen und das Immunsystem stärken können.

Kräutertees

Zum Thema der gesunden Teesorten, darf natürlich auch der Kräutertee nicht fehlen! Verschiedene Heilkräuter wurden früher häufig gegen viele Beschwerden eingesetzt und finden sich auch heute noch als Hausmittel oder in der Naturheilkunde. Gerade als Tees sind einige Heilkräuter sehr bekannt, darunter Kamille, Fenchel oder Pfefferminze. Ihnen werden häufig gesundheitsfördernde Wirkungen nachgesagt, die auch bei beschwerdefreien Menschen einsetzen können.

  • Kamillentee

Die Kamille wird der Bezeichnung Heilpflanze wirklich gerecht! Die Kamille ist nicht nur im Tee vertreten, auch als Inhaltsstoff in Cremes oder als Öl ist die Heilpflanze wirksam. Als pflanzliche Arznei wird Kamillentee häufig gegen vielerlei Beschwerden eingesetzt. Der Grund für die heilsamen Kräfte der Pflanze sind hauptsächlich die enthaltenen ätherischen Öle, Flavonoide und Cumarine. Diese wirken antibakteriell und krampflösend, sie schwächen entzündungsfördernde Stoffe und können das Wachstum von Bakterien hemmen. Auch hilft eine Inhalation bei Erkältung oder Tee gegen Bauchschmerzen oder Blähungen. So kann die Kamille auch bei Hautproblemen helfen und sorgt für ein gesunden Magen-Darm-Trakt.

  • Pfefferminztee

Ob heiß oder kalt – die Pfefferminze ist ein Getränke-Allrounder, der zu fast allem passt. Erfrischung gefällig? Wie wäre es mit einem Cocktail mit frischer Minze! Das go-to Getränk, wenn es um Erkältungen geht? Pfefferminztee! Die Heilkraft der Pfefferminze steckt in den Blättern: Neben unter anderem Gerb- und Bitterstoffen sowie Flavonoiden ist das ätherische Öl der wohl wichtigste Bestandteil. Das darin enthaltene Menthol verleiht dem Kraut nicht nur seinen leicht pfeffrigen Geschmack, es wirkt zugleich antibakteriell, antiviral, beruhigend, kühlend, krampflösend und schmerzlindernd. Darüber hinaus regt Pfefferminze die Verdauung und den Gallenfluss an und ist auf jeden Fall sehr gesund!

Andere Tees

  • Ingwertee

Ob in Speisen der asiatischen Küche, als Heilpflanze der fernöstlichen Medizin oder als Trend-Shot, Ingwer ist omnipräsent und das auch zurecht! Die Ingwerwurzel ist ein wahres Multitalent, nicht nur erfrischend scharf, sondern auch super gesund. Die kleine Knolle wird aber auch gerne als Tee getrunken oder ist oft Bestandteil vieler Teemischungen, wie beispielsweise Zitrone-Ingwer oder Ingwer-Zitronengras. Ingwertee wirkt schleimlösend, entzündungshemmend und wärmend. Daher ist er der optimale Begleiter sobald sich eine Erkältung ankündigt oder schon eingetreten ist. Aber auch generell ist Ingwer extrem gesund, denn die enthaltenen Scharfstoffe, das Eisen, Kalium und Kalzium, die Vitamine und die ätherischen Öle sorgen für ein aufgepäppeltes Immunsystem. Der Tee kurbelt die Verdauung an und hilft auch bei Beschwerden im Magen-Darm-Trakt. Diese kleine Wurzel zeigt wirklich wahre Größe, wenn es um die Gesundheit geht! Wenn du jetzt Lust auf einen Ingwertee bekommen hast, kannst du auch mal einen Blick auf unseren Superstar Lemon & Ginger Infusion werfen, der natürlich 100% Bio ist und dir garantiert Power gibt!

  • Brennnesseltee

Was auf den ersten Blick wie brennendes Unkraut wirkt, ist tatsächlich im getrockneten Zustand extrem gesund und kann gegen vielerlei Beschwerden helfen. Als wichtige Heilpflanze besitzt die Brennnessel entgiftende, entzündungshemmende und schmerzlindernde Stoffe, die auch bei Blasenentzündungen helfen können. Er enthält zahlreiche wichtige Mineralien wie Eisen und Kalzium, eine große Dosis Vitamin C sowie Gerbstoffe, Eiweiße und ungesättigte Fettsäuren. Das Zusammenspiel dieser Stoffe kann somit für eine gesundheitsfördernde Wirkung sorgen und kann ohne Bedenken als Tee getrunken werden.

Auf was solltest du achten

Auch wenn diese Tees gesundheitsfördernd sind, sollte man nicht zu viel davon trinken. Gerade bei Heilpflanzen gibt es Grenzen, da die positive Wirkung bei zu großen Mengen zu negativer umschlagen könnte. Ein guter Grundsatz ist sowieso immer: Trinken in Maßen und nicht in Massen.

Die Teesorten der Teepflanze enthalten Teein bzw. Koffein. Es ist bekannt, dass dieser Stoff, wie im Kaffee auch munter und wach machen können. Für einen guten Start in dem Tag also gut geeignet, jedoch nicht so angenehm, wenn man nachts schlafen möchte. Deswegen solltest du koffeinhaltigen Tee nicht kurz vor dem Schlafen gehen trinken. Andere beruhigende Tees können dir aber auch beim Einschlafen helfen.

Auch sollte man den Tee nicht zu lange aber auch nicht zu kurz ziehen lassen. Auf Teebeuteln steht meist die perfekte Ziehzeit, daran kann man sich auf jeden Fall halten. Sonst kann es passieren, dass nicht alle gesunden Stoffe an das Wasser abgegeben werden oder eben zu viele davon.

Oft enthalten Teebeutel im Discounter Schadstoffe oder verfälschte Produkte. Deshalb sollte man bei Tees auf Bio-Qualität achten. Wir bei Cupper stehen fest dahinter, dass Tee bio und Fairtrade sein sollte und achten stets auf natürliche Produkte.

Wenn du jetzt Lust auf Tee bekommen hast, schau doch mal bei Cupper vorbei und probiere den Glorious Green Tee oder unseren Lovely Liquorice & Mint Infusion. Ganz viele weitere Bio-Tees findest du auch bei Cupper Teas!

Da Tee nun wirklich gesundheitsfördernd ist, kann man nur empfehlen täglich eine Tasse zu trinken. Auch als Abwechslung zu Kaffee kannst du mal Tee ausprobieren! Have Fun!

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Grüner Tee als Hausmittel gegen zu hohen Blutdruck /gruener-tee-als-hausmittel-gegen-zu-hohen-blutdruck/ Tue, 01 Jul 2025 09:07:54 +0000 https://p694050.mittwaldserver.info/?p=1068 Belastungen, Alkohol- oder Tabakkonsum und Stress gehören für viele zum alltäglichen Leben. Das ganze Ausmaß der psychischen, aber auch körperlichen Folgen, die diese Faktoren mit sich bringen können, sind vielen Personen dabei allerdings nicht bewusst. Neben Herz-Kreislauf-Problemen, Konzentrationsschwierigkeiten und Depressionen kann auch ein stark erhöhter Blutdruck auf einen ungesunden Lebensstil zurückzuführen sein. Wie gefährlich dieser jedoch werden kann, merkt man häufig erst, wenn es bereits zu spät ist. Nicht umsonst wird ein zu hoher Blutdruck auch als „stiller Killer“ bezeichnet.

Deshalb ist es wichtig, vorbeugende Maßnahmen zu ergreifen, damit es gar nicht erst zum Worst-Case-Szenario kommen kann. Allem voran steht dabei eine bewusste Lebensweise. In diesem Artikel erfährst du mehr darüber, wie grüner Tee wirkt und wie du aktiv deine eigene Gesundheit fördern kannst.

So gelingt es, Bluthochdruck mit grünem Tee vorzubeugen!

Eine Hypertonie mit Medikamenten zu behandeln sollte nur in Absprache mit dem oder der behandelnden Arzt oder Ärztin erfolgen, oder wenn die vielen anderen Möglichkeiten nicht in Frage kommen. Denn der Blutdruck lässt sich schon mit kleinen Schritten senken. Besser ist jedoch, es gar nicht erst so weit kommen zu lassen und eine Erkrankung zu vermeiden

Zu einem gesundheitsfördernden Lebensstil können unter anderem eine ausgewogene Ernährung, der Verzicht auf Alkohol und Zigaretten und ausreichend Bewegung zählen. Da sich Stress nicht immer problemlos vermeiden lässt, können verschiedene Entspannungstechniken, wie Yoga und Meditation, helfen diesen abzubauen. Denn ähnlich wie einige Sportarten wirken sich Entspannungs- oder Atemübungen positiv auf das Herz-Kreislauf-System und fördern eine gleichmäßige Atmung, was wiederum einen günstigen Effekt auf den Blutdruck hat.

Grüner Tee bei hohem Blutdruck

Neben Medikamenten, die den Blutdruck senken, gibt es auch zahlreiche Pflanzen, die sich positiv auf einen zu hohen Druck in den Gefäßen auswirken können. Dazu zählen unter anderem Baldrian, Melisse oder Lavendel, aber vor allem dem grünen Tee wird eine blutdrucksenkende Wirkung nachgesagt. Verantwortlich sind dafür vor allem die in der Teepflanze natürlich vorhandenen Katechine. Diese wirken gefäßerweiternd und fördern somit eine bessere Durchblutung.

Tatsächlich enthält grüner Tee auch Koffein und kann somit bei Personen, die nur selten koffeinhaltige Getränke konsumieren, den Blutdruck für kurze Zeit erhöhen, bis sich der Körper an das Koffein gewöhnt hat. Grüner Tee enthält zusätzlich aber auch sogenannte Flavonoide, die eine schonendere und weniger intensive Wirkung des Koffeins bedingen.

Ebenso kann auch schwarzer Tee eine unterstützende Wirkung auf den Blutdruck haben. Dennoch sollte dieser besser in Maßen getrunken werden, da eine Überdosierung das Gegenteil bewirken kann, die Gefäße verengen sich und der Blutdruck wird erhöht.

Grüner Tee gegen Bluthochdruck – die richtige Menge

Grüner Tee kann eine blutdrucksenkende Wirkung haben, oder sogar vorbeugend gegen einen zu hohen Blutdruck getrunken werden. Wichtig ist dabei vor allem auf eine gute Qualität des Grünen Tees zu achten. Am besten ist diese, wenn die Teepflanze natürlich geerntet und weiterverarbeitet wird. Wenn bereits Medikamente zur Behandlung eines hohen Blutdrucks eingenommen werden, sollte Rücksprache mit dem Arzt oder der Ärztin gehalten werden. Außerdem ist auf eine richtige Zubereitung des Grünen Tees zu achten, damit dieser seine blutdrucksenkende Wirkung optimal entfalten kann.

Es empfiehlt sich, Grünen Tee erst einmal zu probieren und zu schauen, wie man dessen Wirkung auf das Herz-Kreislauf-System verträgt. Nicht jedem bekommen die im Tee enthaltenen Bitterstoffe oder das Koffein gut. Für eine ideale Wirkung des Grünen Tees, sollte dieser regelmäßig getrunken werden. Es bietet sich an, zwei bis drei Tassen Tee pro Tag zu den Mahlzeiten zu sich zu nehmen. Auch hier gilt das richtige Maß zu finden, da sich eine Überdosierung auch negativ auf den Körper auswirken kann. Typische Nebenwirkungen sind unter anderem Herzklopfen, Übelkeit, Zittern oder Schwindelgefühl.

Positive Eigenschaften von grünem Tee

Grüner Tee ist eine bekannte Arzneipflanze und wird schon lange wegen seiner vielfältigen positiven Eigenschaften geschätzt. Nicht nur auf den Blutdruck kann sich Grüner Tee positiv auswirken, sondern auch auf den Wasserhaushalt des Körpers, den Stoffwechsel und allgemein auf das Herz-Kreislauf-System:

  • wirkt antibakteriell und antientzündlich
  • verbessert den Stoffwechsel und kann die Verdauung anregen
  • steigert die Elastizität der Blutgefäße und reduziert die Bildung von Ablagerungen in diesen
  • wirkt entwässernd und eignet sich als Entschlackungstee
  • unterstützt die Pumpfunktion des Herzens
  • verringert das Risiko für Schlaganfälle

Welche Rolle spielt der Blutdruck?

Die sogenannte Hypertonie ist auch in Deutschland eine weit verbreitete Erkrankung, die auf Dauer gefährliche Folgen mit sich bringt. Der normale Blutdruck liegt im Bereich zwischen 120/80 und 130/85 mmHg und kann beispielsweise mit einer Blutdruckmanschette am Oberarm ganz einfach selbst überprüft werden. Schwankungen sind dabei völlig normal: So ist der Druck in den Gefäßen bei sportlichen Aktivitäten etwas höher und beim Schlafen oder auch in Entspannung niedriger. Von einem zu hohen Blutdruck dagegen spricht man ab etwa 140/90 mmHg. Erst wenn ein hoher Blutdruck zum Dauerzustand wird, kann das schädliche Auswirkungen auf den gesamten Körper haben.

Risikofaktoren für Bluthochdruck

In Deutschland leiden bis zu 30 Millionen Menschen an einem zu hohen Blutdruck. Die Ursache für die Entstehung der Krankheit ist häufig unklar, dennoch gibt es einige Faktoren, die eine Hypertonie begünstigen können. Dazu zählen unter anderem:

  • Ungesunder Lebensstil (Rauchen, Bewegungsmangel, kalorienreiche Kost, Alkoholkonsum)
  • Zunehmendes Alter
  • Familiäre Veranlagung
  • Hormonungleichgewicht (Wechseljahre oder Schwangerschaft)
  • Andere Erkrankungen (z.B. Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen)

Symptome und negative Folgen von zu hohem Blutdruck

Oftmals bemerken Betroffene die Erkrankung eine Zeit lang gar nicht. Dabei ist es von enormer Bedeutung gerade frühzeitig gegen Bluthochdruck zu therapieren und diesen bestenfalls sogar vorzubeugen, um Folgeschäden zu vermeiden.

Die Symptome bei Bluthochdruck reichen von Schwindelgefühl und Schlafstörungen, über Kopfschmerzen und Müdigkeit bis hin zu Nasenbluten oder Übelkeit. Schließlich kann ein zu hoher Druck in den Gefäßen diese auch nachhaltig schädigen und schlimmstenfalls zur Entstehung von Schlaganfällen oder Herzinfarkten beitragen. Deswegen ist es sinnvoll die Blutdruck-Werte selbst zu überprüfen oder von einem Arzt oder einer Ärztin kontrollieren zu lassen.

Einen zu hohen Blutdruck kann jeden treffen und die Folgen sind meist nicht nur etwas störend, sondern können den kompletten Alltag beeinträchtigen. Daher kann es sinnvoll sein, vorbeugende Maßnahmen zu ergreifen, um einem unausgeglichenen Blutdruck entgegenzuwirken. Neben einer ausgewogenen Ernährung sowie ausreichend körperlicher Betätigung können eine bis zwei Tassen Grüntee am Tag, wie beispielsweise dem Glorious Green durchaus dazu beitragen, den Blutdruck und die Gesundheit zu verbessern. Aufgrund des in der Teepflanze enthaltenen Koffeins bietet es sich an, gleich morgens mit einer Tasse purem grünem Tee erfrischt in den Tag zu starten und die Durchblutung der Gefäße zu fördern.

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Grüner Tee zum Abnehmen – Geht das? /gruener-tee-zum-abnehmen-geht-das/ Fri, 13 Jun 2025 12:21:55 +0000 https://p694050.mittwaldserver.info/?p=1572 Es ist längst keine Neuigkeit mehr, dass die Natur viele wohltuende Mittel für uns Menschen bereithält. Gerade dem Genuss von Tee wird immer wieder eine gesundheitsfördernde Wirkung zugeschrieben. Die unterschiedlichen Teemischungen können bei allen möglichen Beschwerden helfen, bei Erkältungen eignet sich beispielsweise Pfefferminztee, da er antibakteriell und schleimlösend wirkt.

Sehr wirksam sind auch Teesorten, die von der Teepflanze Camellia sinensis abstammen. Dazu zählen grüner, schwarzer, weißer, Oloong und Matcha Tee. Besonders der Grüntee wird immer wieder für seine wohltuenden Eigenschaften angepriesen. Denn grüner Tee wirkt nicht nur antibakteriell, sein regelmäßiger Konsum kann auch die Pumpfunktion des Herzens unterstützen und auf natürliche Art und Weise Bluthochdruck senken. Viele schwören auf grünen Tee und trinken das Heißgetränk sogar zum Abnehmen. Aber ist er wirklich so effektiv und kann zusätzlich dazu die Fettverbrennung anregen?

Grüner Tee – ein Hausmittel zum Abnehmen

Der Genuss von grünem Tee ist tatsächlich ein guter Ersatz für die meist zuckerhaltigen Softdrinks, denn er ist kalorienarm und für viele dennoch eine schmackhaftere Alternative als Wasser. Vor allem aber enthält er eine einzigartige Kombination aus Antioxidantien und weiteren Pflanzenstoffen, die den Stoffwechsel ankurbeln und somit die Fettverbrennung fördern. Außerdem trägt grüner Tee dazu bei, dass ein Sättigungsgefühl einsetzt.

Das steckt in grünem Tee

Grüntee wird ebenso wie weißer und schwarzer Tee aus den Blättern der Teepflanze hergestellt. Diese werden nach dem Ernten unterschiedlich weiterverarbeitet und erhalten dadurch ihre spezifischen Geschmackseigenschaften. Der grüne Tee enthält besonders viele Catechine, sogenannte sekundäre Pflanzenstoffe, die antioxidantisch wirken. Die Catechine schützen die Zellen im Körper, indem sie sogenannte freie Radikale bekämpfen. Diese entstehen durch körpereigene Prozesse, aber auch durch äußere Umweltbedingungen und schädigen Zellen. Die freien Radikale sind unter anderem für das Altern verantwortlich.

Ein ganz bestimmtes Antioxidans, das EGCG oder auch Epigallocatechingallat genannt, kommt besonders häufig in Grüntee vor. Es macht fast ein Drittel der getrockneten Masse aus und ist für die gesundheitsfördernde Wirkung von grünem Tee verantwortlich. Das Antioxidans kommt auch in schwarzem Tee vor, allerdings weist es dort, aufgrund der Fermentationsprozesse der Teeblätter, eine niedrigere Konzentration auf.

Deswegen eignet sich Grüntee zum Abnehmen

Viele Entschlackungs- oder Fatburner Tees basieren auf grünem Tee und das aus einem ganz bestimmten Grund: der Genuss von grünem Tee kann viele gesundheitliche Vorteile bieten und sogar beim Abnehmen helfen.

So hilft grüner Tee beim Abnehmen:

  • Das Antioxidans EGCG hemmt die Fettresorption aus der Nahrung im Magen und Darm. Dadurch wird weniger Fett im Körper gespeichert und gleichzeitig besser ausgeschieden.
  • Die im grünen Tee vorkommenden Bitterstoffe sorgen für ein verstärktes Sättigungsgefühl und verhindern somit mögliche Heißhungerattacken. Eine Tasse Grüntee nach dem Essen oder zwischen den Mahlzeiten kann dazu beitragen die Lust auf etwas Süßes zu vermindern.
  • Der Genuss von grünem Tee fördert auch die Thermogenese, den Vorgang im Körper, bei dem während Stoffwechselaktivitäten, wie zum Beispiel der Verdauung, Wärme produziert wird. Auf diese Weise wird der Kalorienverbrauch gefördert ohne zusätzliche körperliche Aktivität. Am besten eignen sich naturbelassene Grüntee-Sorten zum Abnehmen. Der Organic Pure Green Tea von Cupper besteht aus 100-prozentigem grünen Tee aus ökologischem Anbau. Einige Studien legen nahe, dass bereits vier bis fünf Tassen Grüntee am Tag dem Körper bei der Fettverbrennung helfen können. Mehr sollte man jedoch auch nicht davon trinken, denn immerhin enthält der Tee trotzdem noch Koffein, welches gerade abends vermieden werden sollte.

Was kann grüner Tee noch alles?

Grüner Tee gilt aus mehreren Gründen als erholsam. So ist er vor allem reich an einer Gruppe von Antioxidantien, den Catechinen und besitzt eine hohe Konzentration des Catechins EGCG. Diesem werden stark entzündungs- und sogar krebshemmende Eigenschaften zugeschrieben.

Zudem kann der Konsum von grünem Tee aufgrund seines Koffeingehalts einen sanften Energieschub bewirken und dabei die Konzentration sowie die körperliche Leistungsfähigkeit fördern. Im Vergleich zu anderen koffeinhaltigen Getränken oder auch Kaffee hat grüner Tee jedoch einen geringeren Anteil an Koffein und die für Kaffee üblichen Nebenwirkungen, wie zum Beispiel Schwindel, Schweißausbrüche oder Magenprobleme treten seltener auf.

Außerdem kann grüner Tee auch eine positive Wirkung auf die kardiovaskuläre Gesundheit haben, also den Blutkreislauf. Mehrere Studien deuten darauf hin, dass durch den regelmäßigen Genuss von grünem Tee das Risiko von Herzkrankheiten, Schlaganfällen und anderen Gesundheitsproblemen abnehmen kann, indem er das Cholesterinprofil verbessert und auch dabei helfen kann, den Blutdruck nachweislich zu senken.

Darüber hinaus kann grüner Tee auch positive Auswirkungen auf den Blutzuckerspiegel und die Blutfettwerte haben, was für Menschen mit Diabetes oder Stoffwechselstörungen von Vorteil sein kann.

Die richtige Zubereitung von grünem Tee

Die richtige Zubereitung von grünem Tee ist wichtig, da diese den Geschmack und auch den Nährstoffgehalt des Tees beeinflussen kann. Ist das Wasser zu heiß oder die Ziehzeit zu lange, kann der Tee bitter werden und einen wertvollen Teil seiner Inhaltsstoffe verlieren. Je nach Grünteesorte wird eine unterschiedliche Ziehzeit und Wassertemperatur empfohlen, daher sollte man stets die Anweisungen auf der Packung beachten.

Die richtige Wassertemperatur ist ebenfalls wichtig, da sie die Freisetzung von Catechinen und Koffein, den wichtigsten vorkommenden Wirkstoffen in grünem Tee, beeinflussen kann. Daher sollte grüner Tee nicht mit sprudelig kochendem, sondern mit heißem Wasser von ca. 70 bis 80 Grad Celcius aufgebrüht werden. Wenn man keinen Wasserkocher mit eingebauter Temperaturanzeige besitzt, kann man das Wasser nach dem Kochen auch einfach ein bis zwei Minuten abkühlen lassen, bevor man es über den grünen Tee gibt. Normalerweise sollte Tee mit kochendem Wasser aufgegossen werden, damit Keime oder sonstige Rückstände auf den geernteten Teeblättern abgetötet werden. Der Grüntee wird jedoch bereits direkt nach der Ernte mit heißem Dampf behandelt, weswegen trotz einer niedrigeren Wassertemperatur beim Aufbrühen ein bedenkenfreier Genuss gewährleistet ist.

Die Ziehzeit ist außerdem entscheidend für die Freisetzung der gewünschten Inhaltsstoffe. Eine zu lange Ziehzeit kann dazu führen, dass der Tee bitter wird, da mehr Gerbstoffe freigesetzt werden, die einen adstringierenden Geschmack verursachen können. Bei einer zu kurzen Ziehzeit werden möglicherweise nicht genügend Stoffe freigesetzt, die unter anderem dazu beitragen können abzunehmen. Durch die richtige Zubereitung von grünem Tee kann sichergestellt werden, dass das Beste aus dem Tee herausgeholt wird, sowohl in Bezug auf den Geschmack als auch zum Abnehmen und der Gewährleistung weiterer Vorteile.

Wer es etwas süßer mag oder den puren Geschmack von Grüntee nicht gewohnt ist, kann den Tee mit etwas Honig oder auch Zitronensaft verfeinern. Der Glorious Green von Cupper vereint grünen Tee mit erfrischender Limette und leicht scharfem Ingwer, was dem Tee ein besonders harmonisches Aroma verleiht.

Mit grünem Tee Abnehmen

Nichtdestotrotz sollte man neben einer gesunden Ernährung auch einen aktiven Lebensstil beibehalten und Sport in seinen Alltag integrieren, um wirklich effektiv abzunehmen. Denn der Genuss von grünem Tee allein wird wahrscheinlich nicht zu einer signifikanten Gewichtsabnahme führen. Für optimale Ergebnisse sollte der Genuss von grünem Tee mit einer gesunden Ernährung und regelmäßiger Bewegung kombiniert werden. Zudem ist zu beachten, dass die Erfolge der Gewichtsabnahme je nach Person unterschiedlich ausfallen können. Es ist immer sinnvoll, einen Arzt oder eine Ärztin zu konsultieren, bevor man eine Diät startet und sich über Art und Dauer der Ernährungsumstellung abspricht.

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Kräutertees und ihre wohltuende Wirkung /kraeutertees-und-ihre-wohltuende-wirkung/ Fri, 13 Jun 2025 12:12:25 +0000 https://p694050.mittwaldserver.info/?p=1582 Gerade in kälteren Jahreszeiten wird besonders viel Tee getrunken. Er verbreitet eine gemütliche Stimmung und wärmt dabei ideal von innen. Aber auch an deutlich wärmeren Tagen kann aufgebrühter und anschließend abgekühlter Tee, ob nun Früchte- oder Kräutertee, eine hervorragende und kalorienfreie Möglichkeit sein, um mehr Flüssigkeit zu sich zunehmen, solange er ohne zugesetzten Zucker ist.

Es gibt Hinweise darauf, dass verschiedene Teesorten noch weitere positive Effekte auf die Gesundheit haben können. Beispielsweise zeigten Untersuchungen zum Konsum von grünem Tee, dass dieser zahlreiche positive Auswirkungen besitzt. Mehr dazu kannst du auch in unserem Artikel zum Grünen Tee und dessen blutdrucksenkende Wirkung nachlesen.

Ein weiterer Grund für die wohltuende Wirkung von Tee sind die sogenannten Polyphenole, welche in den Pflanzen vorkommen. Sie zählen daher auch zu den sekundären Pflanzenstoffen. Tatsächlich enthält Rotwein auch Polyphenole. Sie kommen vor allem in Teesorten, die aus der echten Teepflanze gewonnen werden, vor, aber auch in Kräuter- und Früchtetees finden sich diese Stoffe. Kräutertees gelten außerdem häufig als bewährtes Hausmittel gegen alle möglichen Beschwerden. Sowohl Wurzeln, Blüten, Blätter als auch die Früchte oder Samen der Kräuter werden für die Zubereitung von wohltuenden Kräutertees verwendet und kommen bei einer Vielzahl von körperlichen Symptomen zur Verbesserung des Wohlbefindens zum Einsatz.

Und so wirken verschiedene Teesorten auf das Wohlbefinden

Ob gegen Bauchschmerzen, Übelkeit, Erkältungen oder Blaseninfektionen, für so ziemliche alle körperlichen Probleme gibt es unterschiedliche Arzneipflanzen, die die Beschwerden lindern können. Dazu gibt es eine Reihe von natürlichen Mitteln, die bestimmte Krankheiten oder Symptome sogar vorbeugen können. Diese nützlichen Pflanzen kommen häufig in Tees vor. Besonders wirksam sind Kräutertees vor allem dann, wenn sie eine hohe Qualität besitzen. Die Sicherung der Qualität beginnt bereits bei der Ernte und endet schließlich mit der richtigen Lagerung und Zubereitung.

  • Kamillentee Die Kamillenblüte enthält ein ätherisches Öl, das krampflösend und entzündungshemmend wirkt. Daher eignen sich Kamillentees sehr gut, um Verdauungsprobleme oder Menstruationsschmerzen zu lindern, aber auch um Erkältungen vorzubeugen. Kamillentees können dazu bei Entzündungen im Mundbereich helfen. Auch für Babys und Kleinkinder ist diese Nutzpflanze ein wunderbares Hausmittel gegen Magenschmerzen, Fieber oder auch Husten.
  • Brennnesseltee Die Blätter der Brennnesselpflanze enthalten viele Vitamine und auch Mineralstoffe. Ein daraus hergestellter Tee hat eine entwässernde und bakterienhemmende Wirkung. Somit hilft er durch die erhöhte Harnproduktion dem Körper Giftstoffe schneller auszuscheiden. Personen mit Nierenerkrankungen sollten jedoch auf derartige Tees verzichten.
  • Pfefferminztee Die Blätter der Pfefferminzpflanze enthalten neben Gerb- und Bitterstoffen bis zu 60 % Menthol und wirken unter anderem beruhigend und entzündungshemmend. Ebenso wirkt die Minze schleimlösend und befreit die Atemwege. Der klassische Pfefferminztee hat daher eine sehr wohltuende Wirkung bei Erkältungen und kann die Verdauung anregen oder sogar als Mundspülung dienen. Selbst im Sommer kann ein Minztee aufgrund des Mentholgehalts herrlich belebend wirken.
  • Fencheltee Auch Fenchelfrüchte enthalten ein ätherisches Öl, das bei Problemen im Magen-Darmtrakt, wie zum Beispiel Blähungen, Krämpfen und Übelkeit sowie Lungenleiden und Husten helfen kann. In Kombination mit Anis und Kümmel hat man hier einen idealen Kräutertee, der sowohl bei Erkältungen als auch Magendarmbeschwerden helfen kann, die Gesundheit zu unterstützen.
  • Ingwertee Das in der Ingwerwurzel vorkommende Gingerol hat viele positive Eigenschaften. So wirkt es gegen einige Beschwerden des Verdauungssystems, wie Blähungen oder Krämpfen. Außerdem kann Ingwertee beispielsweise Übelkeit vorbeugen und ist ein wunderbares Hausmittel bei unterschiedlichen Erkältungssymptomen, wie Fieber oder Hustenreiz.

Außerdem gibt es auch Tees, die aufgrund des enthaltenen Teeins eine wachmachende Wirkung haben, wie beispielsweise grüner oder schwarzer Tee. Diese können ein guter Ersatz für den Kaffee am Morgen sein. Dennoch sollten solche Tees nicht spät abends konsumiert werden, da sonst die Möglichkeit besteht, den Schlafrhythmus durcheinander zu bringen. Wer hin und wieder mit Schlafproblemen zu kämpfen hat, kann es mal mit Kräutertees, die Lavendel, Melisse oder auch Baldrian enthalten versuchen. Diese Pflanzen haben eine schläfrig machende und beruhigende Wirkung und ausreichender Schlaf ist schließlich enorm wichtig für das Wohlbefinden.

Darauf solltest du achten

Auch wenn Kräutertees viele positive Eigenschaften nachgesagt werden, gibt es einige Dinge, die bei dem Konsum der hilfreichen Pflanzen beachtet werden sollten. Beispielsweise kann sich eine Überdosierung ungünstig auf den Körper auswirken. Der übermäßige Konsum von Arzneitees kann nämlich auch zu unterschiedlichen Nebenwirkungen, wie zum Beispiel Schwindel oder Schweißausbrüchen führen. Die empfohlene Trinkmenge des Tees sollte beim Konsum deshalb dringend eingehalten werden.

Außerdem hängt die Wirksamkeit der Tees stark von der Qualität der verwendeten Kräuter und deren Weiterverarbeitung ab. Besonders wirksam sind vor allem frisch geerntete Pflanzen, da sie zu diesem Zeitpunkt noch die meisten Wirkstoffe enthalten. Auch eine richtige Lagerung im Trockenen und ohne starken Lichteinfall spielen dabei eine Rolle. Dazu sollten die getrockneten Kräuter nicht in Plastikgefäßen aufbewahrt werden, da diese meistens Weichmacher enthalten und somit die Qualität der Kräutertees beeinträchtigen können.

Ebenso kann die Zubereitung von Tees deren Wirksamkeit beeinflussen. Manche Tees sollten nur wenige Minuten in kochendem Wasser ziehen, während andere Sorten eine Ziehzeit von bis zu 10 oder 15 Minuten haben. Ganz wichtig ist dabei auch, den Tee wirklich abkühlen zu lassen, damit man sich nicht die Schleimhäute verbrennt.

Zudem sollten ernsthafte Erkrankungen immer ärztlich abgeklärt werden und sich bei der Therapie dieser nicht ausschließlich auf die Wirkung von Nutzpflanzen verlassen werden.

Erholsamen Kräutertee selbst machen

Einen fertig abgepackten Kräutertee im Supermarkt mitzunehmen ist vielleicht bequemer und leichter, aber den Tee selbst herzustellen kann auch Vorteile haben. Denn in ganz erhaltenen Blättern der Arzneipflanzen stecken am meisten wertvolle Inhaltsstoffe und in den Teebeuteln sind die Kräuter häufig bereits zerkleinert. Wer also sein eigenes Kräuterbeet mit Salbei, Zitronenmelisse oder Minze auf dem Balkon oder im Garten hat, kann sich dort einfach selbst einen erholsamen Kräutertee nach Belieben zusammenstellen. Pflanzenkenner können auch in der Natur die entsprechenden Kräuter sammeln und für einen selbstgemachten Tee verwenden. Tatsächlich ist es sogar besser, die noch frischen Pflanzen mit heißem Wasser aufzugießen, da in diesen die Konzentration der wohltuenden Wirkstoffe noch am höchsten ist.

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Das solltet ihr über Mate Tee und seine gesunde Wirkung wissen /das-solltet-ihr-ueber-mate-tee-und-seine-gesunde-wirkung-wissen/ Fri, 13 Jun 2025 12:11:35 +0000 https://p694050.mittwaldserver.info/?p=1571 Ob als Mate Limo, Mate Tee, Mate Latte, warm oder doch eiskalt – seit einigen Jahren erfährt der Tee mit seinem speziellen Geschmack einen unglaublichen Hype. Aber was steckt eigentlich hinter diesem Trend?

8 gesunde Eigenschaften von Mate Tee

Das Aufgussgetränk mit seinem einzigartigen süßen und gleichzeitig bitteren Geschmack steckt voller Mineralien, Vitamine und auch Antioxidantien, die bestimmte Prozesse im Körper ankurbeln. Der regelmäßige Konsum von Mate Tee hat viele Vorteile für die eigene Gesundheit.

  1. Der erhöhte Koffeingehalt mit 18mg auf 100ml im Mate Tee ist ein wunderbarer Wachmacher und kann den Kaffee am Morgen ohne Probleme ersetzen. Dabei wirkt er belebend und konzentrationsfördernd und hilft somit den Kreislauf in Schwung zu bringen. Im Gegensatz zu Cola oder Energydrinks enthält Mate keine Kalorien und ist daher definitiv eine gesündere Alternative. Es gibt Studien, die sogar belegen, dass der Genuss von Mate Tee das Risiko an Diabetes Typ 2 zu erkranken reduzieren kann.
  2. Dazu regt das enthaltene Koffein die Nieren an und wirkt damit harntreibend. Durch den erhöhten Harndrang scheidet der Körper die Bakterien schneller aus und Entzündungen in den Harnwegen können gelindert werden.
  3. Außerdem wird der Stoffwechsel und damit die Verdauung durch das Trinken von Mate Tee angeregt, indem die Gallenproduktion und auch die Darmfunktion unterstützt werden. Somit fördert Mate auch die Ausscheidung von Abfallstoffen und damit eben die körpereigene Entgiftung. Das sogenannte Matein, das im Mate enthaltene Koffein, regt die Fettverbrennung an und kann beim Abnehmen nützlich sein, denn es gilt gleichzeitig als Appetitzügler, das länger satt machen kann.
  4. Ein weiterer Gesundheitsvorteil von Mate Tee sind die enthaltenen Carotinoide, die im Körper zu Vitamin A umgewandelt werden. Diese können helfen Alterungsprozesse zu verlangsamen, wodurch weniger Falten entstehen.
  5. Mate Tee ist zudem eine richtige Vitaminbombe, denn er liefert nicht nur Mineralstoffe wie Kalzium, Eisen, Zink oder Kalium, sondern versorgt den Körper auch mit Vitamin B1, B2 und Vitamin C. Durch den Konsum von Mate Tee erhält euer Körper wichtige Mikronährstoffe und er zählt zu den nährstoffreichsten Tees.
  6. Im Vergleich zum Grüntee enthält Mate deutlich mehr Antioxidantien, welche unsere Zellen schützen und das Abwehrsystem stärken. Aufgrund seiner antioxidantischen Wirkung, treten durch den Konsum von Mate Tee keine Kopf- oder Bauchschmerzen auf, wie das bei einem übermäßigen Kaffeekonsum der Fall sein kann. Zudem weisen Studien daraufhin, dass Antioxidantien vor Krebs schützen können.
  7. Das in den Mate-Blättern enthaltene Theobromin wirkt stimulierend auf unser Nervensystem und sorgt kurzgesagt für gute Laune, ähnlich wie wenn man Schokolade isst, nur deutlich gesünder, da Mate Tee keinen Zucker enthält. Somit ist Mate ein ausgezeichneter Stimmungsmacher und kann selbst Depressionen vorbeugen.
  8. Einen zusätzlichen positiven und gesunden Effekt von Mate Tee erhält man tatsächlich durch die äußerliche Anwendung: Durch die Gerbstoffe und -säuren kann getrockneter Mate Tee seine beruhigende und entzündungshemmende Wirkung entfalten, indem er beispielsweise auf Ekzeme aufgetragen wird.

Wie man sehen kann, hat der Genuss von Mate Tee viele positive Eigenschaften und kann bei regelmäßigem Konsum von etwa einer bis drei Tassen täglich die Gesundheit auf viele Weisen fördern. Vor allem in Kombination mit anderen natürlichen Kräutern, wie beispielsweise Pfefferminze oder Melisse können seine gesundheitsfördernden Eigenschaften erhöhen.

Was genau ist Mate Tee eigentlich?

Statt Kaffee am Morgen kann Mate Tee auch eine wunderbar anregende Wirkung auf uns haben. Denn im Gegensatz zum üblichen Wachmacher Kaffee wirkt der Genuss von Mate Tee deutlich milder auf den Körper. Mate sorgt nicht für Nervosität, Magenschmerzen oder Herzrasen und macht mindestens genauso wach. Der gesunde Tee fördert die Konzentration und entfaltet dabei gleichzeitig eine beruhigende Wirkung im Körper.

Der Wonderful Morning Tee von Cupper ist eine einzigartige Mischung aus erfrischendem Zitronengras und Mate, ideal um energiegeladen in den Tag zu starten. Wir nehmen das beliebte Mate-Getränk, dem eine gesunde Wirkung zugeschrieben wird, genauer unter die Lupe und schauen uns an, wo es eigentlich herkommt, wie die Pflanze angebaut wird und was sonst noch beachtet werden sollte.

Der Ursprung des heute bekannten Mate Tees

Wenn man es ganz genau nimmt, ist Mate Tee nach dem klassischen Verständnis von Tee kein Tee. Stattdessen handelt es sich um ein Aufgussgetränk, welches aus den zerkleinerten und getrockneten Blättern des Mate-Strauchs hergestellt wird. Besonders in Südamerika, wo diese Pflanze beheimatet ist, ist Mate Tee ein weitverbreitetes Getränk und wurde bereits von den Ureinwohnern wegen seiner gesunden Effekte zubereitet.

Tatsächlich kommt der Name „Mate“ von dem besonderen Trinkgefäß, aus welchem der Tee ursprünglich getrunken wurde. Traditionell wird das Getränk nämlich in einen ausgehöhlten Flaschenkürbis, einer Kalebasse, gefüllt und durch ein Trinkrohr aus Metall, dem Bombilla getrunken.

So wird Mate Tee hergestellt und zubereitet

Um schließlich ein wirkungsvolles und genießbares Produkt aus der Mate-Pflanze zu erhalten, ist eine qualitativ hochwertige Verarbeitung Voraussetzung. Bei einer Öko-Test Untersuchung konnten krebserregende Stoffe in Mate-Produkten nachgewiesen werden, welche vermutlich durch die unsachgemäße Verarbeitung entstanden sind. Die Produkte mussten aus dem Handel genommen werden. Bei dem biologischen Anbau von Mate wird sichergestellt, dass nur wenig oder gar keine Pestizide zum Einsatz kommen, welche ebenfalls einen erheblichen Einfluss auf die Qualität der geernteten Mate-Blätter haben können.

Der einzigartige Geschmack des Mate Tees wird vor allem durch den spezifischen Verarbeitungsprozess geprägt, denn die Matepflanze kann getrocknet, geröstet, geschnitten oder pur verarbeitet werden. Dadurch entstehen unterschiedliche Teesorten, die sich sowohl vom Geschmack als auch vom Aussehen her unterscheiden. So ist beispielsweise der Geschmack von puren Mate-Blättern intensiv und auch die Wirkung der Pflanze stark. Während dem Trocknungsverfahren werden die geernteten Blätter für kurze Zeit über offenem Feuer getrocknet. Somit stoppt die Oxidation des Mate-Tees und die Blätter bleiben grün, gleichzeitig entzieht dieser Vorgang den Blättern einen Teil der Feuchtigkeit. Während dem weiteren Ablauf wird der Tee mit heißer Luft getrocknet, somit hat ein Blatt nur noch etwa 5% seines ursprünglichen Gewichts. Geröstete Mateblätter werden nach dem Trocknen geröstet, was den Koffeingehalt des Tees erhöht und ein herbes Röstaroma freisetzt.

Gesunder Mate Tee: Mehr als nur ein Trend

Die in Südamerika beheimatete Mate-Pflanze hat es wirklich in sich, denn der daraus gewonnene Tee enthält viele wertvolle Inhaltsstoffe, die die Gesundheit unterstützen und das Wohlbefinden steigern können. So kann der Genuss von Mate Tee wach machen, entspannend wirken, verschiedene Krankheiten vorbeugen und sogar beim Abnehmen helfen. Darüber hinaus ist Mate eine gut verträgliche Alternative zu Kaffee und vor allem gesünder als andere koffeinhaltige Getränke, wie Cola oder Energydrinks. Mate Tee kann sowohl kalt als auch warm getrunken werden und es gibt ihn in vielen leckeren Varianten, wie beispielsweise einem Chai-Mate-Latte, in Erfrischungsgetränken oder Teemischungen, sodass für jeden Geschmack etwas dabei ist.

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Kamillentee für Babys – krampflösend und wirksam /kamillentee-fuer-babys-krampfloesend-und-wirksam/ Fri, 13 Jun 2025 12:10:48 +0000 https://p694050.mittwaldserver.info/?p=1569 Der eigene Nachwuchs – ein Geschenk, das für uns das Wichtigste auf der Welt sein kann. Ein Schatz, den wir gut behüten und für den wir immer sorgen. Gerade weil uns unser Baby am Herzen liegt, suchen viele Mütter um Rat, wenn es dem eigenen Kind schlecht geht, weil es für sie höchste Priorität hat, dass ihr Kind wohlbehütet und gesund ist. Trotzdem oder gerade deshalb suchen sie oft Lösungen, bei denen sie nicht auf Medikamente angewiesen sind, gleichzeitig wollen sie ihrem Schössling aber natürlich helfen. Eine adäquate Lösung für vielerlei Beschwerden eines Babys oder Kleinkinds können verschiedene Tees sein. Besonders wohltuend und schonend ist der Kamillentee, durch seine besondere Zusammensetzung von Inhaltsstoffen. Auch zur Beruhigung eignet sich Kamillentee gut, wenn man als Mutter auch mal eine Auszeit benötigt! Dafür kannst du unseren Keep Calm Tee mit Kamille ausprobieren und dir eine Pause gönnen.

Die Kamille und ihre wohltuende Kraft

Kamille ist eine der bekanntesten Arzneipflanzen in Europa. Schon seit Jahrhunderten wird die Kamille als Arznei- und Hausmittel verwendet, indem sie bei Bauchschmerzen, teilweise zur äußeren Verwendung oder sogar als Erkältungstee eingesetzt wird. Kamille wird heutzutage nur noch selten in der Natur gefunden und ist heimisch in ganz Europa. Kamille kannst du vor allem an dem für sie typischen Duft erkennen.

Der Kamillentee, der eines der bekanntesten Produkte der Kamille ist, ist besonders gut geeignet gegen Bauchschmerzen oder andere Beschwerden, da er zusätzlich zur erholsamen Wirkung auch noch wohlig warm ist, was dem Bauch bekanntlich guttut. Die positive Wirkung der Kamille entstammt von ihren belebenden Inhaltsstoffen, darunter ätherische Öle und Flavonoide. Diese hemmen im Körper Entzündungen, kämpfen gegen Bakterien an und lösen Krämpfe.

Warum Kamillentee für Babys?

Kamille ist eine Arzneipflanze – so viel wissen wir jetzt schon. Aber ist Kamillentee so sanft, dass man ihn auch bei Babys einsetzen kann? Tatsächlich ist der Tee der Kamillenblüte eine der schonendsten Geheimwaffen, wenn es um Beschwerden bei Babys oder Kleinkindern geht. Leidet dein Kind an Magenschmerzen, Krämpfen oder Blähungen, kann Kamille manchmal die Medizin ersetzen und deinem Kind trotzdem Schmerzen ersparen. So greifst du auf komplett pflanzliche Mittel zurück, die keinen Schaden anrichten. Auch bei Fieber, Husten oder Halsschmerzen kann Kamillentee ein echter Retter sein!

Ein weiterer Schmerzpunkt, bei dem die kraftvolle Kamille helfen kann, ist das Zahnen der Babys. Wenn dein Baby zahnt, können sanfte Kräutertees als Zahnungshilfen zum Einsatz kommen. Ein in Fenchel- oder Kamillentee getauchtes Stofftaschentuch (auch Molton- oder Mulltücher und Waschlappen sind möglich) zum Draufbeißen schafft oft Abhilfe. Diese sollte man nur oft genug wechseln, damit sich keine Keime ablagern!

Die schmerzenden Stellen kann man auch, falls es dem Kind gefällt, mit einer Tinktur aus Salbei oder Kamille massieren. Diese stellst du aus zwei Teelöffeln der Pflanze und 150 ml kochendem Wasser her. Ähnliches ist ebenso in der Apotheke erhältlich. Oder du lässt dein Kind ein wenig mit Kamillentee gurgeln, was jedoch erst ab einem bestimmten Alter geht.

Auf was sollte man achten bei Tee für Kinder und Babys?

Tee ist zwar äußerst beruhigend und angenehm, trotzdem ist der Zaubertrank nicht für jede Lebenslage geeignet! Um auch auf der sicheren Seite zu sein solltest du ein paar Sachen beachten.

Ungeeignete Tees für Babys

Kamillentee enthält, im Gegensatz zu manch anderem Tee, kein Koffein oder andere reizende Stoffe. Auf keinem Fall sollte man Babys koffeinhaltigen Tee verabreichen, da sich dies negativ auf die Gesundheit auswirken könnte. Also Finger weg von Schwarztee und Grüntee!

Auch auf Pfefferminztee sollte verzichtet werden, da er bei Babys die Magenschleimhäute reizen kann. Bei Erwachsenen und älteren Kindern kann der Tee wahre Wunder bei Erkältungen helfen, jedoch reizt das, bei Erwachsenen unterstützende, enthaltene Menthol den Magen des Babys.

Ein weiterer Punkt im Tee 1×1 für Babys ist der Zucker. Teesorten sollten bei Verabreichung an dein Baby kein Zucker enthalten und ebenso sollte kein Zucker zum Tee hinzugefügt werden. Auch bei den wenigen Zähnen kann der Zucker schon Zähne angreifen und ist in jungem Alter nicht gut für das Baby.

Zu guter Letzt solltest du unbedingt auf synthetische Aromen achten, die häufig in einigen Tees enthalten sind. Darunter Aromen, wie Vanille, Apfel oder Himbeere, die das Kind nicht unbedingt braucht.

Alter und Nahrung

Eine weitere Sache die du beachten solltest, ist das Alter deines Kindes. Deinem Nachwuchs sollte Kamillentee oder jeglicher anderer Tee nicht vor dem siebten Lebensmonat verabreicht werden. Solange du stillst, benötigt dein Baby nämlich keine zusätzliche Flüssigkeit – das gilt sowohl für Wasser als auch für Tee. Denn in der Muttermilch liegt der Wasseranteil bei etwa 90 Prozent. Bekommt dein Kind Pre-Nahrung, sind weitere Getränke ebenfalls noch nicht notwendig. Wird mit dem Füttern von Brei begonnen, solltest du zu jeder Mahlzeit allerdings auch ein Fläschchen reichen – mit Wasser oder ungesüßtem Tee. Das ist meistens so ab dem siebten Lebensmonat der Fall. Hier kann dann auch Kamillentee verwendet werden.

Arten und Menge des Kamillentees

Wie schon erwähnt ist Kamille eine Arzneipflanze. Dadurch hat sie stärkere Wirkungen als andere pflanzliche Tees und sollte einem Kind nicht zu oft verabreicht werden. Regelmäßiges Trinken von Kamillentee ist nicht vorteilhaft, dieser sollte nur zum Lindern von Beschwerden genutzt werden.

Bei Kamillentee solltest du auf Fairtrade und Bio Anbau achten, damit dein Kind auch die guten Inhaltsstoffe der echten Kamille bekommt, herkömmliche Discounter-Tees können da kaum mithalten. Andere verwandte Arten haben übrigens keinen gesundheitlichen Effekt, deswegen sollte man immer auf echte Kamille zurückgreifen. Für die Inhaltsstoffe solltest du den Tee auch lang genug ziehen lassen und natürlich gut abkühlen lassen.

Wie viel Tee dürfen Babys trinken?

Zu beachten ist, dass Tee den Magen deines Babys füllt und so dazu führen kann, dass es weniger Milch trinkt. Um vor einer Unterversorgung von Nährstoffen zu schützen, sollte das Babys deshalb nicht zu viel Tee trinken. Eine zusätzliche Flüssigkeitszufuhr neben dem Stillen ist auch, wie gesagt nicht nötig. Doch nicht jedes Baby verweigert Milch nach einer guten Portion Tee, deshalb muss man hier ausprobieren, wie es für das eigene Kind am besten passt oder einfach den richtigen Zeitpunkt oder die richtige Menge finden. Gerade bei erholsamen Tees, wie Kamillentee, sollte aber auf eine gewisse Einhaltung der Menge geachtet werden.

Kamillentees bei Schwangeren und Stillenden

Die Dosierung des Tees spielt eine große Rolle. Aber über die Frage, wie viel Tee Schwangere oder stillende Mütter trinken dürfen, scheiden sich die Geister. Empfehlungen reichen hier von 250 ml pro Tag über 1 Liter bis hin zu uneingeschränktem Teekonsum. Immer wieder findet sich die Angabe „in Maßen“.

Wenn du wirklich sichergehen möchtest, solltest du die Dosierung individuell mit deiner Hebamme, dem Kinderarzt oder einem Apotheker abstimmen. Wenn im Konsens ein Go gegeben wurde, kannst du ohne Probleme Tee zu dir nehmen. Denn Kamillentee ist ein echter Star, wenn es um Erholung geht, gerade bei den unangenehmen Schwangerschaftsbeschwerden Übelkeit und Unwohlsein kann er sanft helfen. Ohne Zucker und Süßstoff ist er, in Maßen verzehrt, ein kalorienarmer Durstlöscher. Aber auch Fencheltee kann unbesorgt getrunken werden. Gerade bei Magen-Darm-Beschwerden hat er eine positive Wirkung.

Auch oder gerade beim Stillen kann man Fenchel- und Kamillentee trinken. Die Wirkstoffe werden durch das Stillen an das Baby weitergegeben. Und einen weiteren angenehmen Effekt hat Fenchel außerdem: Er wirkt milchfördernd und wird deshalb auch als Still-Tee empfohlen.

Andere Teesorten, die für Babys geeignet sind

Natürlich kannst du deinem Baby auch ein wenig Abwechslung gönnen und auf andere Teesorten als Kamillentee zurückgreifen.

Beispielsweise ist ungesüßter Früchtetee ein beliebter Tee für Kinder ab dem siebten Monat. Jedoch enthalten Sorten wie Hagebuttentee oder Hibiskustee Säure und werden von manchen Babys nicht gut vertragen oder gemocht. Probiere dann lieber mildere Varianten aus.

Auch Rooibostee ist trotz zuckerloser Inhaltsstoffe süßlich im Geschmack, mild, koffeinfrei und eignet sich daher gut für Kinder.

Viele Kräutertee-Sorten wie Fencheltee, Kümmeltee, Anistee, Melissentee oder Salbeitee sind für Säuglinge und Babys geeignet. Da sie meist auch unterstützende Stoffe gegen körperliche Beschwerden enthalten, sollten sie ihn nur bei Bedarf und nicht jeden Tag trinken.

Weitere Tipps für Babys mit Bauchschmerzen

Falls auch ein beruhigender Kamillentee nichts helfen sollte, gibt es noch einige Hausmittel, die du probieren könntest, damit es deinem Baby bei Bauchbeschwerden besser geht.

Zum einen kannst du ein paar leichte Übungen probieren, dafür solltest du aber stets vorsichtig sein. Ein Beispiel einer Übung, die du machen könntest, ist eine Bauchmassage beim Baby. Dafür streichst du sanft im Uhrzeigersinn um den Bauchnabel des Babys, das entspannt den Bauch und wirkt krampflösend. Ein weiterer Tipp ist das langsame Hochschieben der Beine Richtung Oberkörper. Dabei unterstützt du dein Baby bei möglichen Blähungen und dein Kind kann quasi „Luft ablassen“. Das könnte am Anfang etwas ungewohnt, vielleicht sogar witzig sein, aber ein bisschen Spaß darf immer sein. Eine letzte Übung, die du probieren kannst, ist der Fliegergriff: Das Baby liegt bäuchlings auf Ihrem Unterarm und die Hand greift einen Oberschenkel, der Kopf des Babys zeigt Richtung Ellenbogenbeuge.

Was auch helfen kann ist Wärme. Eine warme Auflage oder ein warmes Bad können Wunder bewirken! Auch ein Kirschkernkissen oder eine kleine Wärmflasche können auf dem Bauch helfen. Zusätzlich wärmend sind eben auch Tees, die Babys somit bedenkenlos verabreicht werden können. Unter Betrachtung aller Gesichtspunkte ist Kamillentee ein echt kräftiger Mitstreiter, wenn es um Babybeschwerden geht.

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Kamille: Die Arzneipflanze und ihre ganz besondere Wirkung /kamille-die-arzneipflanze-und-ihre-ganz-besondere-wirkung/ Fri, 13 Jun 2025 12:08:59 +0000 https://p694050.mittwaldserver.info/?p=1565 Sie ist nicht nur schön anzuschauen, sondern besitzt auch einige positive Wirkungen, die bereits seit Jahrtausenden zum Einsatz kommen. Die Rede ist von Kamille, zu lateinisch Marticaria chamomilla. Aber nicht alle Arten der Pflanze sind gleich effektiv. Die Hundskamille wird sogar als leicht giftig eingestuft. Am wirksamsten ist die Echte Kamille als Arzneipflanze. Sie stammt aus der Pflanzenfamilie der Korbblütler und hat aufgrund ihrer ausgeprägten Wirkung ein vielfältiges Einsatzgebiet. Bei der Echten Kamille handelt es sich um eine einjährige Pflanze, die gegen Ende des Sommers verwelkt und nur dank ihrer abgeworfenen Samen wieder an derselben Stelle wachsen kann. Ursprünglich kommt die Pflanze aus Vorderasien und der Osteuropäischen Region, aber mittlerweile ist sie weltweit verbreitet. Heute sieht man sie jedoch immer seltener in der freien Natur, denn die Verwendung von Herbiziden und Pestiziden in der Landwirtschaft hat stark zur Ausrottung dieser bedeutenden Pflanze beigetragen.

Diese Wirkung geht von der Kamillenpflanze aus

Die Echte Kamille ist ein natürliches Wunderwerk, das sowohl innerlich als auch äußerlich angewendet werden kann und gegen eine Vielzahl von Beschwerden hilft. Dabei werden vor allem die Blüten der Pflanze verwendet, um die wertvollen Inhaltstoffe zu gewinnen.

Eine großartige Eigenschaft der Kamillenpflanze ist ihre entzündungshemmende Wirkung. So kann sie die Wundheilung bei Verletzungen auf der Haut oder den Schleimhäuten unterstützen, weswegen sie sehr hilfreich bei Entzündungen im Mund und Rachenraum oder den Atemwegen sein kann. Kamillentee bei einer Erkältung oder sogar einer Mandelentzündung zu trinken und zu gurgeln kann daher sehr wohltuend wirken.

Ein weiteres Anwendungsgebiet der Kamillenblüten sind Magen-Darm-Beschwerden, denn die Echte Kamille hat eine krampflösende und beruhigende Wirkung. Dank der antibakteriellen Stoffe kann Kamillentee selbst bei Magen-Darm Infektionen den Körper bei der Genesung unterstützen. Zudem regulieren die in der Kamillenpflanze enthaltenen Schleimstoffe die unverhältnismäßige Säureproduktion im Magen, beispielsweise bei Sodbrennen oder einer Gastritis.

Wer sich nach einer Portion Entspannung sehnt, tut sich mit einer Tasse Little Dreamer etwas Gutes. Denn die beruhigende Wirkung von Kamille in Kombination mit Lavendel und Zitronenmelisse kann einem dabei helfen, den Alltagsstress hinter sich zu lassen und wieder zur Ruhe zu kommen. Personen mit Schlafstörungen profitieren ebenfalls von der entspannenden Wirkung der Nutzpflanze.

Die Wirkung von Kamillentee eignet sich auch hervorragend, um ihn Babys gegen vielerlei Beschwerden zu verabreichen. Von Bauchschmerzen über Blähungen bis hin zu Zahnschmerzen, wenn die ersten Zähnchen rauswollen. Kamille ist ein sehr gutes natürliches Erholungsmittel, denn sie enthält im Gegensatz zu anderen Teepflanzen kein Koffein und wirkt sehr sanft.

Verantwortlich für die wohltuende Wirkung der Kamille sind in erster Linie ätherische Öle und Flavonoide, also sekundäre Pflanzenstoffe. Das in den Blüten vorkommende ätherische Kamillenöl besteht aus Bisabolol und Matricin und wirkt entzündungshemmend. Die höchste Konzentration dieser Stoffe findet man in speziellen Kamillen-Tinkturen, aber auch in der Tee-Variante sind diese enthalten.

So wird Kamille angewendet

Wer von der wohltuenden Wirkung der Kamillenblüten profitieren möchte, kann sie beispielsweise innerlich anwenden in Form eines Tees oder auch einer Tinktur, die verdünnt verwendet wird. Mit etwas Wasser vermischt eignet sich die Kamillentinktur zum Gurgeln oder Inhalieren.

Wer hätte es gedacht, aber die Echte Kamille ist ein wahrer Allrounder und kann selbst in Sachen Gesichtspflege weiterhelfen. Die einzigartige Wirkung der Pflanze machen sich auch einige Kosmetikunternehmen zunutze, indem sie diese in ihren Pflegeprodukten verarbeiten. Aber man kann auch ohne teure Pflegeprodukte von der Kraft der Kamillenpflanze profitieren: Ein abgekühlter Kamillenteebeutel muss nicht gleich im Müll landen. Wer mit Unreinheiten oder Entzündungen im Gesicht zu kämpfen hat, kann den Teebeutel sanft auf die betroffenen Hautstellen drücken, alternativ kann man mit einem Aufguss auch ein Gesichtsdampfbad durchführen. Die Blüten der Kamille enthalten entzündungshemmende Stoffe und können sogar bei Akne oder anderen Hauterkrankungen wie Neurodermitis nützlich sein. Für eine Ganzkörperbehandlung kann man die Kamillenblüten auch als Badezusatz verwenden. Für die Kopfhaut kann sich eine Spülung mit Kamillentee als feuchtigkeitsspendend erweisen und sie verleiht den Haaren einen natürlichen Glanz, doch aufgepasst: Ein Aufguss mit Kamillenblüten kann die Haare bei richtiger Anwendung auch aufhellen.

Da die Blätter, Knospen und Blüten der Echten Kamille essbar sind, wird sie auch gerne in der Küche verwendet. Beispielsweise erweisen sich die Blätter als feinwürzige Komponente in Suppen. Die genießbaren Blüten kann man auch ähnlich wie Gemüse zubereiten, indem man diese, nachdem sie in Wasser eingelegt wurden, in etwas Öl leicht anbrät. Aber auch zum Garnieren von Salaten oder anderen Gerichten eignen sich Kamillenblüten hervorragend.

Wohltuenden Kamillentee richtig zubereiten

Auch wenn die Echte Kamille in der freien Natur eher selten zu finden ist, kann man sie ganz einfach im eigenen Kräutergarten anpflanzen. Aus den Blüten kann man sogar seinen eigenen Tee machen, indem man diese kurz nach dem Aufblühen erntet und vorsichtig trocknen lässt. Für eine Tasse selbstgemachten Kamillentee gibt man etwa zwei bis drei Teelöffel in eine Tasse und übergießt diese mit kochendem Wasser. Nach einer Ziehzeit von zehn Minuten kann man die Blüten durch ein Teesieb abseihen und den heißen Tee genießen.

Allerdings hat nicht jeder die Möglichkeit Kamille im eigenen Garten oder auf dem Balkon anzupflanzen. Um an hochwertige Kamillenblüten zu kommen, kann man sich auch einfach in der nächsten Apotheke, online oder sogar im Bio-Supermarkt umschauen. Wenn man einen Kamillentee in fertiger Form kauft, sollte man jedoch darauf achten, dass dieser ökologisch zertifiziert ist. Tatsächlich wird ein Großteil der für Tee verwendeten Pflanzen immer noch mit Pflanzenschutzmitteln behandelt und Pestizidrückstände in dem verkauften Endprodukt festgestellt. Bei dem ökologischen Anbau von Kräutern wird sichergestellt, dass diese ohne derartige Mittel angepflanzt werden. Auch sonst bietet Bio-Tee viele Vorteile für die Umwelt.

Die Kamillenpflanze ist relativ anspruchslos im Anbau. Das bedeutet, dass sie auf sonnigen trockenen Böden gedeiht und nicht viel Wasser zum Wachsen benötigt. Das macht die Kamille aus nachhaltiger Perspektive gesehen zu einer ressourcenschonenden Pflanze. Unsere neue Sorte Nachhaltige Kamille wird komplett ökologisch erzeugt und die Pflanzen frei von Pestiziden und synthetischem Dünger angebaut.

Wer Kamille eher meiden sollte

Auch wenn Nebenwirkungen, bei einer angemessene Anwendung von Kamille, nicht bekannt sind, sollten Personen mit einer Allergie gegen Korbblütler jedoch von einer übermäßigen Verwendung absehen, da dies unter anderem zu Hautreizungen führen kann.

Fazit zum Wundermittel Kamille

Die Kamille ist ein wahrer Allrounder unter den Arzneipflanzen, denn dank ihrer einzigartigen Wirkung kann sie bei den verschiedensten Beschwerden Abhilfe schaffen. Gerade in der Erkältungshochphase im Winter ist es sinnvoll Kamillentee zu Hause zu haben, denn er wirkt antibakteriell und hilft sogar bei Magen-Darm-Problemen. Aber auch bei äußeren Anwendungen auf der Haut kann eine Tinktur aus Kamillenblüten entzündungshemmend und beruhigend wirken. Zudem ist die Echte Kamille eine lang bewährte Nutzpflanze mit großartiger Wirkung, die im Kräutertee ihr feines Aroma entfaltet und gleichzeitig den Körper stärkt.

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Tee gegen Pickel: Das Wundermittel aus dem Teeladen /tee-gegen-pickel-das-wundermittel-aus-dem-teeladen/ Fri, 13 Jun 2025 12:07:49 +0000 https://p694050.mittwaldserver.info/?p=1562 Schon wieder ein Pickel! Egal, wie viel Wasser du trinkst und wie oft du dein Gesicht wäschst, die lästigen Pickel und schmerzende Akne scheint dich einfach nicht in Ruhe zu lassen und keins deiner Pflegeprodukte wirkt. Doch warte, bevor du dir ein weiteres teures Produkt oder Akne vertreibendes Medikament zulegst! Oftmals ist ein einfaches Hausmittel die Lösung anstelle von teuren, aber wenig bringender Kosmetika aus der Schönheitsindustrie. Und tatsächlich gibt es zur Vorbeugung und Bekämpfung von Pickeln, Akne, Mitessern und Co. ein Heilmittel, welches sich bereits in den meisten Haushalten befindet – der herkömmliche Tee. Wir geben dir Tipps, wie dieses Hausmittel dir dabei helfen kann, eine schöne Haut zu bekommen.

Teegenuss hilft gegen Pickelverdruss

Das Heißgetränk, das viele zur Bekämpfung von Krankheiten trinken, hilft nicht nur als Erkältungstee gegen Husten und Schnupfen, sondern wirkt auch gegen unreine Haut. Im Gegensatz zu einigen kommerziellen Cremes, Gesichtswässerchen und sonstigen pickelvorbeugenden Produkten und Medikamenten ist Tee einfach und überall erhältlich und schont zudem den Geldbeutel. Oft machen besonders chemiehaltige Kosmetika Pickel und Akne dann auch noch schlimmer oder bringen andere ungewollte Nebenwirkungen mit sich. Das Hausmittel hingegen ist für die meisten Hauttypen hautverträglich und hat keinerlei Nebenwirkungen.

Welche Teesorten helfen gegen Pickel?

Wie auch zur Bekämpfung von körperlichen Krankheiten helfen im Kampf gegen Pickel und unreine Haut einige Tees besser als andere. Aber generell gilt: Viel trinken hilft. Wer also mehr Tee trinkt, nimmt mehr Wasser zu sich und durchfeuchtet seine Haut, was sie gesünder und schöner macht, – egal bei welcher Teesorte. Viele Tees sind entzündungshemmend, weshalb das Trinken des geschmackvollen heißen Wassers so gut gegen Krankheiten hilft. Diese entzündungshemmende Eigenschaft wirkt auch gegen die ungewollten Pickel. Wer aber gezielter mit Tee gegen Pickel, Akne oder Mitesser vorgehen möchte, sollte sich an folgenden Tees ausprobieren:

Pfefferminztee

Viele lieben den Pfefferminztee für sein Menthol-Aroma. Doch neben dem Geschmack hilft dieser Tee auch noch eine bessere Haut zu bekommen, denn er wirkt entzündungshemmend und tötet Bakterien ab. Somit hilft er dabei, dass ungewollte Akne und Pickel schneller verschwinden. Daneben wirkt dieses Hausmittel antiseptisch, beruhigend und desinfizierend auf die Haut und durchblutet sie, was ebenso gegen Pickel und Unreinheiten hilft. Die American Academy of Dermatology hat mit einer Studie zudem bewiesen, dass das Trinken von zwei Tassen Pfefferminztee am Tag gegen Akne hilft. Demnach haben 25% der Probanden nach einem Monat, in dem sie zweimal täglich Pfefferminztee tranken, einen Rückgang in ihrer Akne gemerkt und nach drei Monaten hat das natürliche Hausmittel bei 51% der Probanden mit ihrer Akne geholfen. Medikamente, die gegen hartnäckige Akne helfen sollen, sind oftmals sehr preiswert, weshalb sich der Versuch, zwei Tassen Pfefferminztee am Tag zu trinken, auf jeden Fall lohnt.

Grüner Tee

Grüner Tee gilt in der Welt der Kosmetika schon lange als Allheilmittel und wurde schon im frühen Japan benutzt, um reine Haut zu bekommen. Grüner Tee enthält Zink, welches bei der Hemmung von Pickeln hilft. Die Polyphenole, die sich in grünem Tee außerdem verbergen, sind antibakteriell und helfen entzündungshemmend dabei, Hautentzündungen vorzubeugen. Grüner Tee wirkt zudem nicht nur entspannend, sondern wie auch der Pfefferminztee desinfizierend und hilft somit gegen Pickel.

Kamille und Co.

Wer regelmäßig Kamillentee trinkt, ist auf Dauer nicht nur entspannt, sondern hilft langfristig auch seiner Haut. Dieser Tee beruhigt und desinfiziert die Haut und wirkt positiv gegen Entzündungen. Das Ergebnis: ein reineres Hautbild.

Auch der Petersilientee ist mit seinen antibakteriellen und entzündungshemmenden Eigenschaften gut geeignet, um Pickeln und Akne den Garaus zu machen. Nicht jeder ist jedoch Fan von dem speziellen Geschmack dieses Tees, wodurch er oftmals links liegen gelassen wird. Hier gilt dann die Devise: Wer schön sein will, muss leiden.

Die vielen Mineralstoffe und Vitamine, die der Brennnesseltee enthält, geben ihm nicht nur eine entzündungshemmende Wirkung, sondern fördern auch die Durchblutung. Beides wirkt sich auf die Vorbeugung von Hautunreinheiten aus und hilft dabei, Pickel zu vertreiben. Zudem hilft dieses Hausmittel bei der Aktivierung der Kollagenbildung. Während der Brennnesseltee uns also hilft, lästige Unreinheiten, Akne und Mitesser loszuwerden, lässt er uns auch noch jünger wirken.

Schwarzer Tee kann ebenfalls gegen Pickel hilfreich sein. Durch direkte Anwendung der Teebeutel auf den betroffenen Stellen genesen Pickel schneller und seine antibakterielle Eigenschaft hilft dabei, die Neuentstehung von weiteren Entzündungen vorzubeugen.

Neben seiner erkältungslindernden Wirkung beugt außerdem der Salbeitee Unregelmäßigkeiten auf der Haut vor. Wer sich jetzt nicht für eine Teesorte entscheiden kann, versucht sich am besten an einer Mischung aus Kräutertees, wie zum Beispiel Kamille, Thymian und Brennnessel.

Wie hilft Tee gegen Pickel?

Die vielen wertvollen Inhaltsstoffe im Tee, die gegen Pickel, Akne und Unreinheiten helfen, entfalten ihre Wirkung jedoch nicht nur durch das Trinken von Tee. Es gibt unterschiedliche Möglichkeiten, Tee gegen Pickel anzuwenden. Neben der inneren Anwendung aka Tee trinken eignet er sich auch im wahrsten Sinne des Wortes blendend zur äußeren Gesichtspflege. Masken, Peelings und Dampfbäder aus Tee regen die Durchblutung an und sorgen dadurch für einen rosig-frischen und strahlenden Teint. Außerdem wirkt die Haut gesünder und jünger.

Um Tee gegen Pickel zu nutzen, kann der in heißem Wasser für ein paar Minuten gezogene Teebeutel direkt auf einzelne betroffene Stellen im Gesicht aufgelegt werden oder durch einen in den Tee getauchten Wattebausch auf einzelne Pickel aufgetragen werden. Davor aber bitte erst das Gesicht mit Wasser reinigen! Grüner Tee sollte auch nicht mit kochendem Wasser übergossen werden, damit seine Inhaltsstoffe ihre Wirkung nicht verlieren.

Für ein Gesichtswasser aus dem Hausmittel wird der Teebeutel oder die Teeblätter wie gewohnt in Wasser aufgekocht und der Tee für ein paar Minuten ziehen gelassen. Um das Teewasser dann als Gesichtswasser zur Gesichtsreinigung zu verwenden, muss dann jedoch noch ein bisschen gewartet werden, bis das Wasser etwas abgekühlt ist.

Wer etwas mehr entspannen möchte, kann in das mit Tee durchsetztem Wasser ein sauberes Baumwolltuch tränken und es ausgewrungen für 10 Minuten aufs Gesicht oder nur betroffene Stellen mit Pickeln legen. Diese Teekompresse öffnet die Poren, weshalb das Auftragen einer Maske oder Feuchtigkeitscreme danach besonders effektiv ist.

Einen ähnlichen Effekt hat auch ein Teedampfbad, bei dem durch den aufsteigenden Dampf von heißem Wasser verstopfte Poren geöffnet werden. Die Inhaltsstoffe des Tees im Dampf desinfizieren zudem die Pickel und helfen ihnen bei der Heilung. Der Teedampf hat außerdem eine beruhigende Wirkung auf Hautentzündungen.

Besonders effektiv gegen hartnäckige Pickel oder Akne kann auch eine Gesichtsmaske bzw. ein Peeling aus Tee sein. Teeblätter gemischt mit Honig bilden eine sanfte Maske, die für längere Zeit auf den betroffenen Stellen aufgetragen werden kann. Hier wirkt nicht nur der Tee wohltuend gegen Pickel, sondern auch die entzündungshemmende Wirkung des Honigs hilft dabei, Rötungen zu reduzieren und Bakterien abzutöten. Vor allem grüner Tee mit Honig hilft in Form einer Maske sehr gegen Akne. Auch Honig ist ein Hausmittel, welches in den meisten Haushalten bereits vorhanden ist oder für wenig Geld gekauft werden kann.

Ob grüner Tee, Kamillentee, Brennnesseltee oder andere Sorten – Generell hilft jeder Tee in all den genannten Anwendungen. Bei schwarzem Tee ist jedoch zu beachten, dass er die Haut färben kann und sollte deshalb lieber nur auf betroffene Stellen punktuell aufgetragen werden.

Tee hilft jeder Haut

Wie auch bei den meisten anderen Hautpflegeprodukten, die gegen Pickel helfen, sollte bei der Verwendung von Tee gegen Pickel der eigene Hauttyp beachtet werden. Verschiedene Hauttypen haben unterschiedliche Bedürfnisse, die mit unterschiedlichen Teesorten bedient werden. Bei fettiger Haut hilft vor allem grüner Tee im Kampf gegen Pickel und unreine Haut. Fettige Haut ist oft der Grund für Pickel und Unreinheiten und die antibakterielle und entzündungshemmende Wirkung des grünen Tees hilft dabei, diese schnell zu beseitigen und vorzubeugen für eine reinere und ebenmäßigere Haut. Der milde und hautschonende weiße Tee ist für Menschen mit Mischhaut der Schlüssel für eine Haut ohne Pickel, Akne und Co. Trockene Haut neigt dazu, kleine Hautrisse im Gesicht zu bilden. Wenn Bakterien in die Hautrisse gelangen, kann das unreine Haut und Pickel als Folge haben. Durch die Inhaltsstoffe des schwarzen Tees werden diese Hautrisse schneller geheilt, wodurch die Zeit einer möglichen Entzündung verringert wird. Hier hilft beispielsweise eine Kompresse mit schwarzem Tee dabei, die Hautbarriere zu schützen und Pickel vorzubeugen. Ein Gesichtswasser aus grünem Tee kann dann zusätzlich noch dabei helfen, die gereizte Haut zu entspannen und Rötungen verschwinden zu lassen.

Tee End

Viele der Tees helfen der Haut auch noch anders als nur ein natürliches Hausmittel gegen Pickel und Akne zu sein. Tee ist zudem in gewisser Masen ein Verjüngungsmittel, da sich die Polyphenole, die vor allem im grünen Tee sind, positiv auf die Hautalterungsprozesse auswirken und der Haut mehr Spannkraft verleihen. Wer also regelmäßig Tee trinkt oder ihn äußerlich anwendet, tut nicht nur etwas für ein reineres Hautbild und weniger lästige Pickel, sondern strafft hier und da auch ein paar Falten. Menschen, die nicht gerne Wasser trinken, schaffen es mit Tee eventuell auch mehr Flüssigkeit am Tag zu sich zu nehmen und ihre Haut somit zu hydrieren. Im Vergleich zu anderen Kosmetika und Gesichtspflegeprodukten hilft das Hausmittel auch noch der Umwelt, da es nachhaltiger als andere Pflegeprodukte gegen unreine Haut und Pickel ist. Doch auch Tee ist kein Wundermittel, der über Nacht alle Pickel und Unreinheiten magisch verschwinden lässt. Die regelmäßige Anwendung auf Dauer bringt Ergebnisse. Bis dahin gilt Abwarten und Tee trinken!

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